Ende im Gelände?

„Ende Gelände“  ist ein europaweites Bündnis von Menschen aus vielen verschiedenen sozialen Bewegungen. So zum Beispiel aus der Anti-Atom und der Anti-Kohlekraft-Bewegung. Eigentlich handelt es sich hier um einen Ableger von Fridays for Future. Alle kämpfen sie mit einer sagenhaften Euphorie für unser Klima, immer nach dem Motto : „Es gibt keinen Planeten B“ (There’s no planet B). Das sie damit allerdings mehr Schaden anrichten als tatsächlich etwas für den Schutz von Flora und Fauna zu tun, und auch sonst sehr viel verbrannte Erde in anderen Bereichen hinterlassen, ist nur schwer vermittelbar. Hauptsache die Veranstaltungen werden laut und medienwirksam inszeniert. Ganz ohne Gewalt geht es hier ebenfalls nicht ab.

In seinem Jahresbericht 2019, der am 19. Mai 2020 veröffentlicht wurde, kommt der Berliner Verfassungsschutz nun zu dem Schluss, dass das Bündnis in Berlin von linksextremen Kräften unterwandert ist. (Der Bericht kann hier eingesehen werden)

Bei diversen Besetzungen wurde versucht die Ziele auch mit Gewalt durchzusetzen. Einmal im Hambacher Forst sowie in der Lausitz.

Linke und Grüne schäumen natürlich vor Wut, sprechen sogar von „Abschaffung des Verfassungsschutzes“. Man könnte darüber natürlich lauthals lachen, wenn es nicht so ernsthaft gemeint wäre.

Dem Tagesspiegel gegenüber äußerte sich der Grüne Justizsenator Dirk Behrendt wie folgt:

„Wir haben da Fragen als Grüne, ob das richtig ist, die Klimabewegung zu Staatsfeinden zu erklären“. Er könne bisher nicht erkennen, „dass das Staatsfeinde sind, die sich da organisieren“. Aber vielleicht habe der Berliner Verfassungsschutz „Erkenntnisse, die wir nicht haben“.

Der innenpolitische Sprecher der Linksfraktion Niklas Schrader konstatierte ebenfalls im Tagesspiegel:

„Absurd.  Das ist geeignet zur Diskreditierung und Kriminalisierung der Klimaschutzbewegung“.

Das Ende seiner Ausführungen endete dann damit: „Verfassungsschutz abschaffen“.

 

Foto: Pixabay, R.S. 20.05.2020

Im Verfassungsschutzbericht 2019 werden die Umwelt-Aktivisten der Gruppe „Ende Gelände“ als „linksextremistisch“ eingestuft.

WELT v. 19.05.2020 (YouTube)

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