Black Lives Matter

Die Bewegung „Black Lives Matter (Schwarze Leben zählen) wendet sich gegen Rassismus und Diskriminierung von Afroamerikanern in den USA.

Der schwarze US-Amerikaner George Floyd starb bei einem Polizeieinsatz bei dem er von Polizisten brutal attackiert worden war. Einer der Beamten, Derek Chauvin, hatte sein Knie ca. 8 Minuten lang in den Nacken des Mannes gepresst, kurze Zeit später verstarb dieser. Eine Ermittlung wegen Totschlags findet zur Zeit statt.  Weltweit wurde eine Welle der Empörung ausgelöst, in den sozialen Medien wurde zu Protesten aufgerufen. Das natürlich von Gruppen die Rassismus scharf verurteilen, und auch entsprechende Aktionen ins Leben rufen wollen. Es gibt viele Menschen die ihre Solidarität mit den Schwarzen bekunden möchten. So schwappt nun die Wut über die Tat auch nach Deutschland.

Die Empörung ging soweit, dass Autos in Brand gesteckt wurden, brutale Körperverletzungen -selbst an Unbeteiligten – begangen wurden, auch Geschäfte gingen in Flammen auf oder wurden geplündert. Eine globale Welle der Gewalt tobte. 

Demonstration von Black Lives Matter am 3. Juni in London

Wenn Antirassismus Bewegungen hier in Deutschland zu Aktionen aufrufen ist damit zu rechnen, dass Schwarze sich ebenfalls gegen die Ereignisse in den USA wenden, und sich mit diesen Gruppen solidarisieren. Ein gewaltbereiter Mob wird dann in Deutschland unterwegs sein, es muss mit Ausuferungen und Gewaltkriminalität gerechnet werden. In London ereigneten sich bereits schwere Körperverletzungen an Polizisten  und der Zivilbevölkerung. Eigentlich hat man als Bürger unseres Landes immer mehr das Gefühl, dass Probleme anderer Nationen, gleich welcher Art, ständig auf deutschem Boden ausgetragen werden. Seit 2015 kommen wir einfach nicht mehr zur Ruhe, im Gegenteil, täglich erwarten uns neue Hiobsbotschaften. Ich denke man darf sagen, dass dies mit Lebensqualität nichts mehr zu tun hat. Müssen wir auch bald um ein Überleben im eigenen Heimatland kämpfen? 

Wer war George Floyd?

George Floyd wurde 1973 in North Carolina geboren. Er besaß eine High School Abschluss, danach bekam er von einem College ein Basketball-Stipendium welches er abbrach. Die Recherchen der Daily Mail, einer britischen Tageszeitung, ergaben, dass Floyd’s Name vielfach in Gerichtsakten auftauchte, und er deshalb mehrere Gefängnisaufenthalte hinter sich hatte. Diese standen jedoch mit den Attacken der Polizisten auf ihn in keinem Zusammenhang. Vielmehr soll er betrunken gewesen sein, und einer der umliegenden Geschäftsleute hatte die Polizei gerufen.

Unbestritten ist, dass es auch heute noch immer zu Todesfällen von Schwarzen kommt, oftmals ist die Polizei in diese Fälle verstrickt. Das der Hass der schwarzen Bevölkerung darum auf die Polizei steigt ist nachvollziehbar. Wenn man bedenkt was in Afrika zur Zeit mit weißen Farmern passiert, mag man nur hoffen, dass es hier nicht zu solchen Exzessen kommt. Seit 1991 gilt die Apartheit eigentlich als überwunden, bei solchen Ereignissen wie diesem, kann man das jedoch nicht ganz glauben. Solche schrecklichen Ereignisse dürfen sich keinesfalls wiederholen, egal wann, egal wo, egal wie! Zur offiziellen Webseite von Black Lives Matter gelangst Du hier

Ein Porträt zum Gedenken an George Floyd im Mauerpark in Berlin von einem Straßenkünstler, Mai 2020 

Von Singlespeedfahrer - Eigenes Werk, CC0, Link

Quellen: Pixabay, YouTube, Wikipedia, The Sun, Dayli Mail / Text R.S. 06.06.2020

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