Die Lüge über die Freiwilligkeit...

Vor einigen Tagen berichtete ich bereits in einem anderen Artikel, dass man uns ab der nächsten Woche mit der sogenannten Tracing-App beglücken wird. Angeblich soll diese – bei korrekter Nutzung –  die Infektionskette des Covid19 Virus unterbrechen. Unser „Gesundheitsminister“ Spahn erwähnte in diesem Zusammenhang auch gleich, dass mindestens 60 Prozent der Bundesbürger diese App installieren müssten, damit brauchbare Ergebnisse geliefert werden. Mit dieser Aussage wurde schon ein indirekter Druck auf uns Bürger ausgeübt. Wer möchte schon bei einer so wichtigen Sache den Erfolg verhindern?

Immer wieder wird betont, dass diese App auf Freiwilligkeit beruht, und der Bürger sich keine Sorgen über einen eventuellen Missbrauch machen müsste. Wir machen uns jedoch Sorgen, denn wo kann man Bestimmungen oder Gesetze finden, aus denen hervorgeht wie lange man diese zu nutzen hat, oder ob sie nach der Eindämmung der Pandemie wieder deinstalliert werden darf. Das bedeutet, es wurde eine Möglichkeit der Überwachung geschaffen, jedoch gibt es keinerlei Rahmenbedingungen für die Nutzung. Datenschutzbeauftragte gibt es zwar, jedoch war von denen in der letzten Zeit so gut wie gar nichts zu hören. Aber es wird versichert, unsere Daten seien sicher! Den Beweis dafür wird und kann niemand antreten.

Die Menschen haben innerliche Ängste, sind unsicher was zukünftig passiert, leben wir demnächst in einem Überwachungsstaat? Diese Frage ist berechtigt. Denn wer mit dieser Vehemenz darauf drängt eine App auf die Handys der Bürger zu bekommen, auf der anderen Seite tausende Demonstranten, eng beieinander stehend, und ohne Mundschutz gewähren lässt, der verfolgt meiner Ansicht nach andere Ziele als die Eindämmung einer Pandemie. 

So taucht in Regierungskreisen auch die Frage auf, was wäre wenn wir diese App nicht auf  unseren Handys installieren würden? Natürlich muss es  auch darauf schon vor der Markteinführung Antworten gegeben haben. Wer lässt ansonsten eine App entwickeln deren Herstellung sehr viel Geld verschlingt, und aus banalen Gründen nachher nicht einsetzbar ist?

Viele Menschen nehmen es leicht und frohlocken, dass noch alte Handys zuhause rumliegen. Man könne diese ja nutzen, oder eben auch gar keins mehr. Selbst dieses Szenario wurde schon diskutiert, da ist die Rede von Schlüsselanhängern und anderen technischen Raffinessen. Natürlich kann man auch den verlieren oder irgendwo liegen lassen……Ich habe noch schwach den Aufschrei in Erinnerung als die ersten Gespräche über den RFID-Chip begannen…..weitere Gedanken mache sich jeder bitte selber, sonst bin ich ab dem morgigen Tage ein Verschwörungstheoretiker.

 

Man hat nun überlegt, denjenigen, die diese App installieren, Vorteile besonderer Art zu gewähren. Da ist die Rede von Freibadnutzungen, Restaurantbesuchen, Steuervergünstigungen und vielem mehr. Mit anderen Worten, wir Bürger werden zur Durchsetzung politischer Ziele bestochen. 

Soll die Zugangsvoraussetzung für ein friedliches Leben also demnächst eine App sein? Was ist das für eine Freiwilligkeit? Was folgt nach dieser App? Inwieweit wird der Einzelne ohne App in seinen Freiheiten eingeschränkt oder vom sozialen Umfeld ausgegrenzt? Eines ist klar: Hier findet unweigerlich wieder eine Spaltung unserer Gesellschaft statt, genauso wie beim Tragen der Mundschutzmaske. Diejenigen die sich regierungskonform verhalten werden hofiert, andere werden die Leiter hinuntergestoßen. 

Wie oben bereits erwähnt sind viele der Ansicht, man brauche diese App gar nicht installieren. Diese Regierung wird Mittel und Wege finden auf uns Bürger Druck auszuüben, bis wir konform reagieren. Vielleicht mag sich so manch einer bis heute nicht vorstellen können, wie weit Regierungen zur Durchsetzung ihrer Ziele gehen können…..und werden. Man sieht ja bereits wie lächerlich es ist, dass sogenannte „Fakten“ als Platzhalter dienen. Sie werden, je nach Dringlichkeit, aus der Schublade hervorgeholt und uns entsprechend serviert. Dafür haben wir ARD und ZDF. 

Lange schon war der Aufschrei von vielen Bürgern da auf die Straße zu gehen, unsere Rechte einzufordern. Dieser Regierung einfach klar zu machen, dass wir diese Politik nicht weiterhin unterstützen werden. Wenn etwas geschah, dann nicht mit dem nötigen Nachdruck und Durchhaltevermögen. Dieser Aufschrei hat weite Teile der Bevölkerung nicht erreicht.

Ich hoffe nur, dass wir den „Point of no return“ noch nicht ganz erreicht haben, denn wenn es so weitergeht, wird Deutschland von dieser Bundesregierung an die Wand gefahren.

Foto: Pixabay, R.S. 12.06.2020

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