Vergleich DDR - BRD.....Fortsetzung

Zum 1. Teil gelangt ihr hier.

Im Unterschied zur BRD hatte die DDR ein einheitliches Schulsystem. Egal in welcher Region des Staates man wohnte, es gab gleiche Schulpläne, gleiche Lehrinhalte. Es wurde nicht zum Problem, sollte ein Umzug von Nord nach Süd / Ost oder West notwendig sein.

Dies scheint mir ein wesentlich besserer Ansatz als heutzutage im „vereinten“ Deutschland, in dem jedes Bundesland seine eigenes Schulsystem hat. Aber das ist meine persönliche Ansicht.

Das Schulsystem an sich in der DDR kann ich nicht als negativ bewerten, ausgenommen natürlich die ideologische Indoktrination nach sowjetischem Vorbild. Das lehne ich im Nachherein noch heute kategorisch ab. Ob Arbeiterkind, Kinder von Eltern aus der Landwirtschaft, Kinder von Staatsdienern, Ärzten, Lehrern usw….. im Schulalltag waren alle gleich! Erst als es um den Besuch in die weiterführende Oberschule ging, war die Herkunft doch entscheidend. Zwar zählten die Noten der POS der 8.Klasse, aber meine Erfahrungen sind die, dass das Elternhaus der sogenannten „Intelligenzler“ entscheidend war um ein Abi machen zu können. Wichtig war aber auch die politische Grundhaltung, FDJ-Mitgliedschaft (Freie Deutsche Jugend), sowie Engagement in dieser Vereinigung. Aber im Grundsatz hatte jeder im „Arbeiter- und Bauernstaat“ die Chance mit guten Noten das Abitur machen zu können.

Was allerdings festzustellen ist, auch hier mischt sich der Staat immer mehr in das Schulgeschehen ein. Musste zu DDR-Zeiten immer der Klassenfeind – BRD – für alles Ungemach herhalten, so ist es im heutige Schulalltag die AfD (Alternative für Deutschland), oder generell Andersdenkende. Linksgerichtete Ideologien sind schulkonform,  und werden nicht infrage gestellt. Bei Demonstrationen geht es  fast immer gegen „RECHTS“, um die angeblichen Nazis, die ja unsere Demokratie gefährden. Ideologisch gut vorbereitete junge Leute sind also notwendig in den Schulen. Kennengelernt haben diese verblendeten jungen Menschen wahrscheinlich noch nie einen Nazi,  aber es wurde ihnen die ständige potenzielle Gefahr vor ihnen eingehämmert. Und es hat funktioniert, kollektive Gehirnwäsche lässt Jugendliche schreien: „NIE WIEDER DEUTSCHLAND, DEUTSCHLAND VERRECKE“.. usw. usw. Es wurde, nein, es  wird Hass gesät gegen Feinde, Gesellschaftsformen und anders denkende Menschen!

Sie sehen nicht die  friedliebenden Menschen, die  nur ihren Unmut zum Ausdruck bringen, nein sie sind blind vor Hass gegen alles und jeden. Der Staat sieht willig zu, greift nicht ein, und überlässt die Verantwortung der Polizei. Wie vor dem Zusammenbruch der DDR-Diktatur verhafteten Polizei und Stasimitarbeiter friedliebende Bürger, und steckten diese in Gefängnisse. Gleiches geschieht jetzt hier, wenn Menschen zum Beispiel in „Corona-Zeiten“ auf die Straße gehen, und friedlich für ihre Grundrechte demonstrieren. Genau dasselbe Geschehen wie damals: Die Polizei verhaftet diese Menschen, welche nur auf ihr verbrieftes Recht auf Meinungsfreiheit bestehen. Dabei gehen die Beamten oft sehr brutal mit den Frauen oder Männern um. Das nenne ich DDR 5.0 !!

In der DDR waren die Freunde von Staats wegen die damalige Sowjetunion, das sozialistische Kuba, Angola, Vietnam u.a. Die beiden Hauptfeinde die BRD und Amerika. Da wiederholt sich die Geschichte, nach typischer DDR-Manier, denn eine Diktatur duldet kein selbstständiges Denken, entweder wird mit dem Strom geschwommen, oder man hat mit Ausgrenzung zu rechnen. Heute hetzen die Politik und die Medien fast ständig gegen Donald Trump, Putin und die AfD.. da sind sie sich auch sehr einig. Ein weiteres Indiz für DDR 5.0 für mich.

Ein weiteres Beispiel: So lange Großbritannien um seinen Austritt aus der EU kämpfte, wurden fast täglich in den Medien Horrorszenarien verbreitet, denn der Untergang und Verelendung würden die Folge sein! Nun, da der Austritt vollzogen ist, warten wir alle auf den Zusammenbruch dieses Landes ohne die EU, aber dies passiert nicht! Jetzt schweigen Politik und Medien?  Ebenfalls DDR 5.0 für mich, denn:

„Was nicht sein darf, das kann auch nicht sein“… so eine alte Weisheit.

Die Medien schweigen über sehr viele verschiedene Geschehnisse im Land, wirken gleichgeschaltet in ihren Berichterstattungen. Das DDR-Fernsehen hat „würdige“ Nachfolger bekommen. Die „AKTUELLE KAMERA“ lässt grüßen, siehe ARD, ZDF und Deutschlandradio. DDR 5.0 funktioniert!

Die meisten Bürger schauen weg, wollen nicht Stellung beziehen, scheuen sich ihre Meinung zu sagen, aus Angst vor Repressalien, haben Zukunftsängste. Genau wie zu DDR-Zeiten. Der Unmut findet sich wieder in Gesprächen untereinander und unter vorgehaltener Hand – auch das ein Gesellschaftsbild wie vor 1989.

So auch festzustellen im Umgang mit der Bewegung „Fridays for Future. Da wird einfach mal die Schulpflicht außer Kraft gesetzt. Schule knickt ein vor Straßenaktionen, die Politik unterstützt diese Demonstrationen bis in die höchsten Gremien! Politikversagen in Sachen Umweltschutz wird unter dem Deckmantel einer Bewegung angeführt von Greta Thunberg . Hauptsache die Macht der Altparteien bleibt erhalten. Versprechungen sind Normalität, und Umweltprogramme werden aufgelegt – Milliarden Gelder versprochen. Die Masse wird beruhigt. „Wir haben alles im Griff“, so das Motto. Wir in Deutschland schaffen alles, sind Vorbild für die EU.

Dieses Thema und die Rhetorik erinnert auch an das Politbüro der DDR, es war doch alles immer ganz toll! Und wieder mal die Ähnlichkeiten mit dem vergangenen DDR-System.

Wie bereits erwähnt, bin ich ein „DDR-Kind“ (allerdings sehr lange her), habe ein Gespür entwickelt für Unrecht und Manipulationen. Ich hätte nicht gedacht, dass mich meine Vergangenheit so einholt. Aber sich bewusst mit diesen zwei eigentlich unterschiedlichen Gesellschaftssystemen nochmals zu befassen, war für mich sehr aufschlussreich.

Dies sind meine Gedanken und Feststellungen.

Foto: Pixabay, Text Stephanie 13.06.2020

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