Ausverkauf Deutschlands?

Ich lebe in einer schönen Kleinstadt mit ca. 42000 Einwohnern, südlich von Hamburg nunmehr über 30 Jahre. Ich lebe hier gern und habe so manche Veränderungen mitgemacht. Manches gefällt mir, manches aber nicht. Ich denke das ist ganz normal.

Städte verändern sich ständig, neue Baugebiete werden errichtet, bestehende Wohnsiedlungen verjüngen sich, das ist der Lauf des Lebens. Als „Schlafstadt“ Hamburg’s haben wir regen Zuzug von Familien, die sich hier Wohnraum schaffen, und sich somit ein Leben aufbauen wollen. Das ist auch gut so. Im Zuge dessen, mussten neue Kindertagesstätten gebaut werde, Schulkapazitäten wurden  erweitert, auch Seniorenheime entstanden neu. Wenig Raum gibt es für den städtischen Wohnungsbau, das ist ein Problem, wohl aber nicht nur in unserer Stadt.

Viele neue Geschäfte haben sich angesiedelt zur Freude der Einheimischen, sodass eine Fahrt nach Hamburg oft  nicht mehr zwingend notwendig ist.

Wir kaufen regional, wie es so schön heißt.

Aber unsere Stadt verändert sich. Es werden immer mehr Läden/Geschäfte eröffnet, von ausländischen Mitbürgern. Ob Friseure, Obst- und Gemüsehandel, Chemische Reinigungen, Schuster, Schmuckgeschäfte, Hausmeisterdienste und zahlreiche neue Restaurants.

Ich frage mich, wo sind die deutschen mutigen Unternehmer/ -innen ? Fehlt denen der Unternehmergeist ? Liegt es am Geld? Wenn ich mal davon ausgehe Deutschland ist noch ein Rechtsstaat, dann darf man eigentlich erwarten, dass für alle Unternehmensgründer/-betreiber die Bedingungen gleich sind, oder etwa nicht? Ich bin mir da manchmal unsicher! In meiner Nachbarschaft gibt es einen türkischen Friseur und einen libanesischen Gemüsehandel, ganz normale Geschäfte .

Jedoch ich wundere mich schon! In regelmäßigen Abständen sind bei diesem Friseur neue Mitarbeiter/-innen  zu sehen, zusätzlich zu dem festen Stammpersonal. Gleiches auch bei dem Gemüsehändler. Immer wieder neue Gesichter, es ist ein reges Kommen und Gehen  zu beobachten. Wie ist das möglich? Sind es Zeitarbeiter? Familienangehörige, die eben mal „helfen“?  Sind diese Arbeiter/-innen angemeldet und zahlen diese auch Steuern? Ich habe  große Zweifel! In anderen Geschäften mit einheimischen Betreibern, bzw. Besitzern, beobachte ich dieses Treiben nicht. Nun stelle ich dies nicht alleine fest, es ist im Bekannten- und Freundeskreis immer wieder ein Thema. Auch wirft es regelmäßig die Frage auf, kümmert sich das Gewerbeaufsichtsamt um solche Geschäftspraktiken? Sind diese Zustände nicht bekannt ? Oder wird bewusst weggeschaut? Ich möchte aber nicht in einer Stadt leben, in der ein  Geschäft nach dem anderen schließen muss, und ich mich irgendwann in einer „anderen Welt“ wiederfinde! Unsere deutsche Kultur verschwindet und das „bunte“ Leben beherrscht das Straßenbild. Leider ist dies in vielen deutschen Großstädten schon festzustellen. „Deutschland schafft sich ab“, sagte einst Thilo Sarrazin – ich glaube wir sind auf dem besten Wege dorthin! Wer kann das sagen? 

Wer kann das beantworten? 

Foto: Pixabay, Text Stephanie 17.06.2020

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