Wolfgang Falout lebt im schönen Hessen, und schreibt schon sehr lange politische Satire. Aus diesem Grunde freuen wir uns auf seinen politischen Wochenrückblick. Dieser erscheint immer Sonntags hier.

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Der politische Wochenrückblick......

WIEDER EINMAL HOCKE ICH IM SCHAUKELSTUHL UND MÖCHTE…………

……. mich heute für Ihre jahrelange Treue bedanken, liebe Damen, geehrte Herren und verehrte Sonstige. 
Seit einigen Jahren schon lesen Sie dieses wöchentliche Protokoll und Ihre Treue muss belohnt werden.

Was aber kann meinen Dank besser ausdrücken als das Verteilen von Geschenken?? Da ich aber ein sparsamer Mensch bin beschränke ich mich auf das Verteilen von Geschenken, die, ähnlich wie in der Politik, zwar groß und bemerkenswert sind, aber keine persönlichen Opfer verlangen. 
Ich schenke Ihnen also die Pensionsansprüche meines Bürgermeisters, den Dienstwagen meines Landrats, das Brandenburger Tor und den Eiffelturm und lege auch noch einen Salonwagen der Transsibirischen Eisenbahn dazu. 

Sie sehen also, dass ich von der Politik gelernt habe, denn ich verschenke ausschließlich Dinge, die mir nicht gehören und auf die ich dementsprechend keinen Anspruch habe. Schauen wir voller Hochachtung auf unsere Bundestrulla, die ähnlich verfährt und einen nicht geringen Teil Ihrer Zeit damit verbringt, unser aller Geld an die EU-Mitgliedsländer zu verschenken. Dass sie damit unseren Kindern und Enkelkindern ein finanzielles Desaster hinterlässt braucht sie nicht zu belasten, denn ihre Zeit läuft ab.

„Wie groß wären wohl diese Geldgeschenke, wenn die Mitglieder der Regierung mit ihren Pensionsansprüchen für die Rückzahlung dieser Summen bürgen müssten und deren Kinder und Kindeskinder dafür in die Pflicht genommen würden?“ fragt die nette, allzeit sympathische, nicht allzu große und der Politik nicht in Liebe und Vertrauen zugewandte Frau.

Nun aber kann man die Politiker nicht für ihre Taten verantwortlich machen, denn sie genießen Immunität, was ich bedaure, denn blättern wir einmal ein bisschen im Strafgesetzbuch werden wir merken, dass es sich wie die Stellenbeschreibung der Regierung und aller ihrer Gliederungen liest. Diebstahl, Unterschlagung, Veruntreuung, Beleidigung,Verleumdung, Betrug, Körperverletzung, Mord usw. und die jeweiligen Beihilfen dazu finden dort Erwähnung. Nein, verehrte Politikschaffende, es sind nicht die Anforderungen an euren Job die dort beschrieben sind, es sind Straftatbestände. Aber trotz aller Widrigkeiten funktioniert unser System, denn eine gewisse Lethargie bis hin zur L.m.a.A.-Mentalität großer Bevölkerungsteile in Verbindung mit der kriminellen Energie unserer Verwaltungsangestellten bei Bund, Ländern und Gemeinden garantiert den Fortbestand des Systems.

„Zausel, wir wollen aber nicht politisch werden oder gar Kritik üben, sondern einfach nur eine gepflegte Unterhaltung führen“ erinnert mich die Nette an meine guten Vorsätze, die sie für mich gefasst hat.

Gut, gepflegt geht es auch zu, wenn sich die „Event-Szene“ trifft und ihre Ansprüche auf nächtliche Unterhaltung in dieser Corona-Zeit durchsetzt. 
Da meine eigenen Taten mittlerweile verjährt sind kann ich jetzt gestehen, dass ich selbst auch einmal Mitglied der Event-Szene in meiner Heimatstadt war. Man nannte uns allerdings „Halbstarke, denen man mal die Fresse polieren sollte“.

Und Erntehelfer war ich ebenfalls, denn ich erinnere mich an eine Veranstaltung, die mich gemeinsam mit ein paar Kumpels in einen fremden Kleingarten führte. Wir ernteten Obst, welches uns nicht gehörte und die Neugierde ließ uns die Fensterscheiben der Gartenhütte einschlagen, wegen eines besseren Einblicks. Leider kam der Besitzer des Gartens in einem absolut ungeeigneten Moment, hat uns auf frischer Tat ertappt, uns heimgefahren und bereits während unserer Heimreise den verursachten Schaden überschlägig berechnet (inkl. einer nicht unerheblichen Gewinnspanne) Selbstverständlich hat mein Vater den von mir verursachten Schaden bezahlt. Mein Vater aber (heute würde man ihn wohl eine „coole Socke“ nennen) hielt mir eine kurze Ansprache und nahm Kontakt auf zu einem ortsbekannten Landwirt, der als „nicht besonders freundlich“ bekannt war. An diesen Landwirt also hat er mich als Erntehelfer und landwirtschaftlichen Gehilfen vermittelt und mein Lohn ging vom Landwirt direkt an meinen „Arbeitsvermittler“, ohne den Umweg über meine eigene Geldbörse zu machen.

Ich arbeitete viel und schwer und unterhalb des Mindestlohns, aber fremdes Eigentum habe ich seit dieser Zeit geachtet. Natürlich könnte man dieses Verfahren heute nicht mehr anwenden, dass man für den Schaden, den man angerichtet hat auch selbst aufkommt. Schauen wir nach Frankfurt und auf die dortige „Event-Szene“. In Feierlaune haben einige hundert Partygänger auf dem Opernplatz einen nicht geringen Sachschaden verursacht, Polizei und Rettungskräfte angegriffen und damit für Stimmung gesorgt. 

39 Personen wurden vorübergehend festgenommen, darunter überwiegend Mitbürger mit Migrationshintergrund, wie aus Polizeikreisen bekannt wurde.Die Festgenommenen kamen aus dem „Umland“ (wie immer man diesen Begriff auch definieren möchte) und waren größtenteils „polizeibekannt“, gehörten also wohl zu den Stammkunden der Ordnungshüter. Landfriedensbruch, Körperverletzung und schwere Körperverletzung waren ebenso in den Akten verzeichnet wie Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Aber die Justiz und die rassistischen Polizisten haben unbarmherzig zugeschlagen, wie man der Tatsache entnehmen kann, dass von mehreren hundert Teilnehmern immerhin 39 festgenommen wurden, die stundenlang im Polizeigewahrsam verblieben, bis man sie dann endlich wieder freigelassen hat.

Wir sind anscheinend doch ein Polizeistaat 
„Sag mal, Zausel, vor noch nicht allzu langer Zeit hat man über eine Ausweitung der Videoüberwachung (sogar mit Gesichtserkennung) nachgedacht, weil dadurch eine abschreckende Wirkung im Vorfeld und eine lückenlose Aufklärung im Nachgang ermöglicht wird. Gibt es dazu eigentlich neue Erkenntnisse?“ hinterfragt die Nette mit einem schelmischen Grinsen.

Natürlich braucht man keine Videoüberwachung, denn es gibt „Präventivmaßnahmen“. Der Opernplatz wird ab 1.00 Uhr nachts gesperrt, bereits ab 0.00 Uhr gibt es ein Zutrittsverbot und die Stadtreinigung rückt aus, um die Stimmung zu verderben. Ob es gut ist, dass man irgendwelchen kriminellen Idioten die Entscheidung darüber überlässt, welche öffentlichen Plätze man zu welcher Uhrzeit besuchen kann entspricht wahrscheinlich dem Zeitgeist, spricht aber nicht unbedingt für die Intelligenz der Entscheidungsträger. 

Von mangelnder Intelligenz kommen wir jetzt zu einem Sozialpsychologen, der nicht nur das Problem angesprochen, sondern auch die Ursache festgestellt hat. Ursächlich für dieses Geschehen war das Einschreiten der Polizei, denn dadurch kam es zu einem „Gruppendynamischen Effekt.“ Natürlich haben auch 50 Prozent der Einwohner von Großstädten einen Migrationshintergrund und sind demnach auch mit 50 Prozent an solchen Geschehnissen beteiligt. Und die wichtigste Erklärung: „Menschen mit Migrationshintergrund haben sehr oft ungünstige Wohnverhältnisse und keinen Zugang zu einem eigenen Garten, in dem sie feiern können.“ Geben wir unseren Mitbürgern nur genügend Wohnraum und eigene Gärten dürften sich solche Partys also von selbst erledigen, oder?? Verehrter Herr Professor, gerne zitiere ich Artur Schopenhauer, der einst sagte, dass keine Bildung den natürlichen Verstand ersetzen kann. Nutzen Sie Ihren Wohnraum, Herr Professor, gehen Sie in Ihren Garten, aber bitte verschonen Sie mich mit Ihren Weisheiten. Danke.

Aber Frankfurt ist nicht der Nabel der Welt, nein, der Nabel der Welt ist die EU. Und die wohl wichtigste Fluse in diesem Nabel ist unsere Trulla. Gemeinsam mit ihrem Komplizen aus Frankreich hat die ehemalige FDJ-Sekretärin für Propaganda nun ihren Traum verwirklicht und flutet diese EU mit Geld. Genauer gesagt mit Geld, welches ihr nicht gehört, also den eigentlichen Besitzern gestohlen bzw. unterschlagen wurde. Die Gesamtsumme stand bereits vorher fest, es ging nur noch darum, welche Summe ist ein Geschenk an die armen Länder und welche Summe ist ein Kredit, wobei man mit dem Wort Kredit etwas bezeichnet, was zurückgezahlt werden sollte. 

Mir persönlich ist diese Unterscheidung egal, denn es macht für mich keinen Unterschied, ob man das mir gestohlene Geld als Geschenk oder als Kredit unter mir vollkommen unbekannten EU-Wackelkandidaten verteilt. 
„Die gute Nachricht: Italien erhält wahrscheinlich 172,7 Milliarden, Frankreich knapp 39 Milliarden und Deutschland rechnet mit 28 Milliarden Euronen. Dass Deutschland dafür aber diesen Betrag mit einer Summe zwischen 39 und 42 Millionen Euro erkaufen muss sollte unsere Freude nicht schmälern.“ erklärt die Nette und fügt noch an: „Und auf einer Insel in der Nordsee hocken die Briten, die über 62 Milliarden Euro gespart haben und freuen sich wahrscheinlich gerade ein zweites Loch in den Arsch aus Begeisterung über die EU-Finanzpolitik.“ 

Während aber die EU jetzt endlich in den Billionen-Euro-Bereich vorgestoßen ist erweist sich unser Finanzverwalter Olaf Schulz als Muster an Sparsamkeit. Gerade einmal weitere bescheidene 3 Milliarden Euro hat unser Olaf dem Hilfsprogramm des Internationalen Währungsfonds (IWF) als zinslosen Kredit für die ärmsten Länder der Welt zugesagt, und damit Deutschlands Beitrag für die Jahre 2020 und 2021 auf insgesamt 8,7 Milliarden Euro gesteigert.
„Wenn man bedenkt, dass das Jahresgehalt eines Ministers bei ca. 200 000 Euro liegt hat er also rund 15000 Jahresgehälter verliehen. Ein Mann mit Weitblick und voller Optimismus, unser Olaf, oder??“ zeigt sich die nette Frau begeistert.

Weniger begeistert aber über diese Politik der offenen Hand zeigen sich vermutlich die Kinder und Jugendlichen in Deutschland, von denen 2,8 Millionen, also rund 20% (!!) an oder unterhalb der Armutsgrenze leben. Liebe Kinder und Jugendliche, euer Schicksal ist durchaus beklagenswert, interessiert aber niemanden, denn irgendwann in ferner Zukunft seid ihr die Gewinner der heutigen Finanzpolitik, wenn die Schuldenländer das in Deutschland von den eigenen Politikern gestohlene Geld zurückzahlen. Ihr müsst nur ganz fest daran glauben. Bis dahin aber soll es euch trösten, dass man nichts gegen eure Armut unternimmt, aber euren Eltern dafür eine Kaufprämie anbietet für die Anschaffung eines Neuwagens. Und mit einem Neuwagen zur Tafel gefahren zu werden ist doch auch ganz schön, oder??

Eine gewisse Armut herrscht auch bei der Rumpelwehr, unserer „räääächtsextremistisch“ unterwanderten Vorzeigetruppe. Es herrscht ein kaum erwähnenswerter Mangel an Mensch und Material. Das zu ändern genießt oberste Priorität bei der obersten Rumpeltruppenführerin, Annedings Kampf- Panzerklauer, die sich auch unverzüglich ans Werk machte und nach kurzer Brutzeit eine Idee gebar.Wir brauchen einen „Freiwilligen Wehrdienst im Heimatschutz“ Nach einer siebenmonatigen Grundausbildung ist die Truppe bereit für ihren Einsatz bei Katastrophen und ähnlichen unvorhersehbaren Naturereignissen in der Heimat. Und sogar über eine Ausbildung an der Waffe denkt man nach, nicht aber darüber, ob es überhaupt genügend Waffen gibt. 

Aber bleiben wir bei der „räääächtsextremistischen Unterwanderung“ der Truppe. Wieder wurden vier „Räääächstextremisten“ enttarnt. Zwar handelt sich um Unterstützer der rechtsextremen türkischen „Grauen Panther“, aber wir sollten da nicht so genau unterscheiden. Rechtsextrem ist rechtsextrem und erscheint so auch in der Statistik 

Aber mit der Türkei hat auch unser MINIster Maas, unser Mindestmaas im Konfirmandenanzug, seine liebe Müh und Not. Er, der ewige Mahner, erinnert zum wiederholten Mal die Türkei an die Einhaltung des Völkerrechts und warnt Erdowahn vor Konsequenzen für die Beziehung zur EU.
Wahrscheinlich hat Erdowahn eher nicht auf das Gekläff des MINIsterleins reagiert, aber der MiNIster hat trotzdem vorsichtshalber diese seine Forderung, Mahnung, Erinnerung vom sicheren Boden Griechenlands erhoben, denn zu viel Nähe möchte Heiko dann wahrscheinlich doch nicht.

„Du aber mein lieber Zausel solltest jetzt die Nähe suchen, nämlich die Nähe zu mir. Was aber bringt dich mir und meinem Herzen näher als ein liebevoll zubereiteter Cappuccino, der mit einem freundlichen Gesicht serviert meine Laune bessert und dadurch dir den Tag versüßt.“
Während ich schon auf dem Weg in die Küche bin ertönt noch die Stimme von Minka, der freundlichen Hauskatze, die mir den Satz hinterherschleudert: „Und für mich eine Dose Thunfisch!! Ohne Schnickscnnack, einfach nur zackig!!“
Mein Leben unter den „Andersgeschlechtlichen“ ist nicht immer einfach, dafür aber mitunter absolut abwechslungsreich.
Möchte jemand mit mir tauschen??

Ich hinterlasse die übliche Drohung:

ICH KOMME WIEDER

Tschüüüüüüssssss………….

P.S.: Es war wie immer eine ereignisreiche Woche, wofür ich mich ganz herzlich bei der Politik und ihren Machern bedanken möchte. Weiter so, ihr habt´s voll drauf.
Ein besonderer Gruß geht an alle jene Kapazitäten, die ich heute nicht erwähnt habe. Keine Angst, ihr seid nicht vergessen. 

P.P.S.: Wenn Sie nicht dieses unheimliche Gefühl kennen, welches Unmengen Adrenalin freisetzt und Ihnen einen Schauer über den Rücken jagt wenn es an der Haustür klingelt, brauchen Sie unbedingt einen Zausel, der die Politik kommentiert.
Ich wünsche uns allen eine schöne ruhige Woche und freue mich auf ein Wiederlesen.
LGB

Foto Pixabay, Wolfgang Falout 26.07.2020

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