Gedanken nach Berlin

Beeindruckt von den vielen Geschehnissen in Berlin am Wochenende bin ich nun wieder in meiner Heimatstadt südlich von Hamburg angekommen.

Die Euphorie der Erlebnisse mit unzählig vielen gleichgesinnten Menschen ist wieder etwas verblasst. Aber im Herzen bleibt verankert: es war gut und richtig dass ich dabei war, und auf jeden Fall wieder dabei sein werde!

Nun ist es im Leben immer wieder so, der Alltag hat einen sehr schnell wieder.

Unzählige Anrufe erreichten mich von Freunden und Bekannten, sie wollten hören, was ich erlebt habe, ob die Meldungen der öffentlichen Medien stimmen oder nicht. Leider habe ich nur feststellen können, dass die Informationen von ARD und ZDF sowie anderen Sendern kaum mit meinem Erlebten in Berlin übereinstimmen. Der Begriff „Lügenpresse“ hat sich auch hier wieder einmal zu 100 % bestätigt! Mich wundert diese Berichterstattung schon lange nicht mehr.Die „Aktuelle Kamera“ und Arthur Schnitzler (unser „Sudelede“), der Hetzer des damaligen DDR-TV lassen grüßen. Verbales Gift zu verstreuen, scheint die menschenverachtende Moral unseres Establishments.

Zum Glück wachen immer mehr Menschen auf, und fangen an zu hinterfragen. Aber immer noch zu wenige. Doch die Wahrheit wird sie zeitnah einholen, da bin ich mir sicher.

Aber es gibt auch die andere Seite.

Wie bereits erwähnt, ist mein Alltag nun  auch wieder eingekehrt. Ich gehe weiterhin mit offenen und kritischen Augen durch meine Stadt. Erschreckenderweise muss ich feststellen, es hat sich nichts geändert.  Wahrscheinlich ein zu großer Anspruch von mir! Ich habe fast den Eindruck, dass meine Mitmenschen lieber sich in Schweigen hüllen, und so tun, als ginge es sie alles nichts an. Meines Erachtens wäre es jedoch sinnvoll sich mit den Veränderungen in unserem Land zu beschäftigen. Ich bekomme viele liebe Grüße, man freut sich das ich wieder da bin, schickt mir nette Sprüche, lädt mich zum Kaffee ein… soweit so gut…

Ein Gedanke lässt mich jedoch nicht los: Wie kann ich mit meinem Erlebten und Wissen ruhig dasitzen und mich über das Wetter oder Shoppen unterhalten? Es fällt mir immer schwerer. Die Leichtigkeit des Lebens, sie schwindet! Ich stelle mir die Frage ob es anderen aufgeschlossenen Menschen auch so geht. Im täglichen Miteinander gibt es so viele Begebenheiten, die mich daran zweifeln lassen.

Heute Morgen gehe ich an einer Schule vorbei und beobachtete folgend Szene:

Mütter steigen aus ihren Autos, parken fast vor dem Eingang der Schule, und helfen ihren Kindern aus dem Wagen. Kleine Schulkinder, vielleicht 7 oder 8 Jahre alt, bekommen sofort die Maske übergestülpt, und werden herzlichst verabschiedet. Ich bin entsetzt was der Staat diesen Kindern antut. Aber noch mehr darüber, weil die Eltern diesen Wahnsinn mitmachen! Vielleicht nicht mal im Wissen, wie sehr diese Masken den Kindern schaden. Wie obrigkeitshörig alles erduldet wird, und die Angst Eltern zu willfährigen Schafen werden lässt. Warum stehen sie nicht auf, boykottieren diese Wahnsinn. Eltern machen nach meinem Gefühl fast alles für ihre Kinder! Aber dort lassen diese Drangsalierung zu! Ich hörte gerade im TV gestern, in Bayern wird sogar die Maske im Unterricht zur Pflicht. Ein Herr Söder spielt mit seiner Macht!

Auf meinem weiteren Weg sprach ich einen Bediensteten der Stadt an, der mit Maske pustend Mülleimer leerte. Meine Frage, ob sein Arbeitgeber ihm das Tragen der Maske vorschreiben würde bejahte er. Seine Begründung: es kämen ja immer wieder Menschen an ihm vorbei…Auch ein Beispiel für den gewollten Gehorsam der Regierenden.

Ein alltägliches Bild begegnet mir immer wieder, Menschen mit Masken auf dem Fahrrad, Autofahrer allein im PKW, lange Schlangen mit Maskenträgern vor dem Bäcker trotz 2 Meter Abstand und und und ….

Aber der Widerstand wächst, das gibt mir Hoffnung!

In vielen Städten wird Jens Spahn bei seinen Besuchen ausgebuht, er muss „flüchten“. Leider nicht bei uns, denn er besuchte kürzlich ein Krankenhaus in unserer Nähe, hatte Zeit für die Presse nur nicht für die Mitarbeiter. Eine Aussage von ihm fand ich sehr schockierend: er fände nicht das es an den Gehältern liege, dass es zu wenig Pflegepersonal gäbe. Man solle den Beruf nicht so schlechtreden, dann würden viele Menschen in den Pflegeberuf gehen.

Diese Worte von einem Mann, der sich erst kürzlich eine Villa in Berlin für sage und schreibe 4 Millionen Euro gekauft hat. Ich sage PFUI!! Es zeigt, wie abgehoben und dekadent dieser Mann ist!

Nun bin ich gespannt, wie sich unser Leben in unserem Land weiter gestalten wird. Diesbezüglich werde ich immer pessimistischer. Ich befürchte weitere Repressalien und Verbote für uns Bürger.

Berlin hat ein Zeichen für den Freiheitswillen der Menschen gezeigt! Ein hoffnungsvoller Anfang!

Fotos Pixabay, Stephanie 01.09.2020

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