Momentaufnahme: Deutschland im "Corona-Modus"

Kaum eine Nachrichtensendung beginnt – nicht – mit Corona Fallzahlen, neuen Hotspots sowie neuen Maßregelungen und weiteren Beschränkungen für die Bevölkerung. Jeden Tag wird eine neue „Sau durch’s Dorf getrieben“. Jedenfalls gewinnt man diesen Eindruck beim Blick auf die täglichen Geschehnisse. Alles selbstverständlich nur zum Schutz der Menschen hier in Deutschland. 

Natürlich wird die Trommel laut und kräftig geschlagen, damit auch der Letzte diese Mahnungen versteht. „ANGST IST DAS GEFÄHRLICHERE VIRUS“, eine wahre Aussage, wie ich finde. Diese zu schüren hat System! Aber erstaunlicherweise, wird sehr wenig hinterfragt und doch wirken die angstmachenden Mechanismen. Natürlich gibt es ein Coronavirus, aber ist die Panikmache wirklich berechtigt?

Es geht täglich um die Angst am Arbeitsplatz, Angst um die Gesundheit, Angst um den Partner, die Partnerin, unsere Eltern und besonders wirksam: Angst um unsere Kinder! Die Angst der Kinder wird völlig unterschätzt und die Spätfolgen überhaupt nicht von der Politik ernst genommen. In ca. 15 Jahren werden wir es wohl leider bitter erfahren müssen.

Wenn ich morgens das Haus verlasse, begegnen mir immer mehr Menschen auch im öffentlichen Raum mit Masken. Radfahrer düsen mit hochroten Köpfen mit Maske an mir vorbei. Autofahrer allein im Wagen, sitzen mit Maske hinter dem Steuer. Alte Menschen mit Rollator, sichtbar nach Luft schnappend gehen mit Maske an mir vorüber.

Vor einem Bäcker, einem Zeitungskiosk, vor Kaffeegeschäft und zahlreichen anderen Geschäften stehen Menschen mit Maske, Mindestabstand meist 2 Meter, die Schlange erscheint unendlich. Stoisch verharren sie bis es wieder ein paar Zentimeter vorangeht. Kein nettes Wort, kein Gespräch findet statt, jeder ist mit sich und seinen Gedanken allein. Sieht so unsere Zukunft aus?

Beim hiesigen Brillenoptiker ist es besonders krass: vor !!! dem Geschäft werden Kunden befragt, Daten erhoben, die für eine neue Brille wichtig sind. Kunde und Optiker, beide mit Maske und 1,50 m Abstand. Was für ein Schauspiel!

Ist das unsere Zukunft? Wollen wir das? Jegliche Kommunikationen finden gesichtslos statt, unser Gegenüber ein Mensch ohne Mimik, nur die Stimme als Kommunikationsfaktor. Nichts ist von unserer Leichtigkeit geblieben. Menschsein geht verloren, wandelt sich in funktionales Agieren.

Was macht das mit unserer Gefühlswelt? Ich beobachte regelrechtes Abstumpfen, Resignation und gleichzeitig sich immer mehr aufbauende Aggression. Gegenseitige Rücksichtnahme im Autoverkehr, Fehlanzeige, immer öfter ist die Hupe das Kommunikationsmittel erster Wahl. Eine verheerende Entwicklung. Die Spaltung unserer Gesellschaft schreitet unaufhaltsam voran.

Fast stündlich wird uns eingebläut, wie wichtig auch die Desinfektion ist, von normalem Händewaschen wird kaum noch gesprochen. Die Pharma- und Chemieindustrie wird es freuen, die Umsätze steigen und steigen. Erst kürzlich war zu lesen, dass Viren bis zu 28 Tagen auf Bankautomaten und Handydisplays überleben können (Studie der australischen Wissenschaftsbehörde Csiro, veröffentlicht im „Virology Journal“). Das Überleben des Virus sei allerdings stark von der Temperatur abhängig, je wärmer desto weniger Lebensdauer. Bei 20 Grad – 28 Tage, bei 30 Grad – 7 Tage, bei 40 Grad lediglich 24 Stunden. Jetzt bin ich erleichtert, wir haben Gott sei Dank nicht die Temperaturen wie in Australien!

Interessant aber, auch auf Geldscheinen soll diese Überlebenszeit gelten. Ein Schelm, wer dahinter nicht die Pläne zur Bargeldabschaffung erkennt.

Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf. Die Regierung, voran die Kanzlerin jagen sich von einem Corona Gipfel zum anderen. Ergebnisse: Tragen von Masken im öffentlichen Räumen, nicht Singen, nicht Tanzen, nichts Trinken ab einer bestimmten Uhrzeit und und und ….

Auch keine großen Familienfeiern, die sehr schnell zu Hotspots werden könnten. Hochzeiten werden verboten, Feiern mit zu vielen Gästen aufgelöst. Wir sind in einem „Corona-Irrsinns-Land“ angekommen.

Aber was sehr schnell auf den Weg gebracht wurde: Strafen für Nichteinhaltung von Corona Verordnungen! Zwar in den einzelnen Ländern unterschiedlich, aber das scheint egal.

Ich greife nur eine Regelung hier einmal heraus: Angabe von falschen Daten in Restaurants kosten in Niedersachsen 50 € in Bayern dagegen schon 250 €. Das nenne ich Willkür. Aber es geht vielleicht darum, welches Bundesland mehr Geld braucht.

Als Momentaufnahme möchte ich es vorerst dabei belassen, obwohl ich….

Unser Leben verändert sich weiter, ich fürchte leider immer mehr Einschränkungen, Verbote und Repressalien seitens der Regierung. Aber viele Menschen wachen langsam auf und hinterfragen die Maßnahmen der Politik. Nur leider immer noch der geringere Teil unserer Bevölkerung, und das im Schneckentempo. Haben wir dafür Zeit?

Titelbild Pixabay, Stephanie 12.10.2020

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