Wolfgang Falout lebt im schönen Hessen, und schreibt schon sehr lange politische Satire. Aus diesem Grunde freuen wir uns auf seinen politischen Wochenrückblick. Dieser erscheint immer Sonntags hier.

Hier gelangt ihr zur Wolfgangs Facebookseite.

 

Der politische Wochenrückblick......

WIE IMMER HOCKE ICH AUCH HEUTE WIEDER IM SCHAUKELSTUHL…………

…… und begrüße Sie ganz herzlich, meine lieben Damen, geehrte Herren und verehrte Sonstige.

Das Feuer blubbert im Kamin und die Fenster sind weit geöffnet, wegen der Frischluft. Um eine Überversorgung mit Frischluft zu verhindern ist das Tragen von Masken nicht empfohlen, es ist zwingend vorgeschrieben!! Kuscheldecken und warme Kleidung finden Sie unter Ihren Sitzen. Und mit dem Thema „Kleidung“ möchte ich auch den heutigen Vortrag beginnen.

Ich erinnere mich an den letzten Arbeitstag meines Vaters bevor er in Rente ging. Während seines langen Berufslebens trug er überwiegend Anzüge, nach seiner Verrentung aber hat er seinen „Style“ geändert. Er trug Jogginganzüge (nein, Karl Lagerfeld, er hat dadurch nicht die Kontrolle über sein Leben verloren, er hat dadurch einen Teil seiner persönlichen Freiheit zurück bekommen), T-Shirts, Jeans und im Winter gerne auch mal Pullover. Seine Anzüge aber hat er aus seinem Leben verbannt und sie gingen als Kleiderspende nach Afrika.

Ja, liebe Kinder, damals gab es noch Kleiderspenden, die nach Afrika gingen, während heute halb Afrika hier ist und auch hier eingekleidet wird. 

Vor meinem geistigen Auge sah ich Afrika-Urlauber im Safari-Look, begleitet von afrikanischen Wildhütern in den Nadelstreifen-Anzügen meines Vaters.

Nun aber steht demnächst eine weitere Veränderung an, denn irgendwann nach den noch zu erwartenden Lockdowns wird unsere Bundestrulla, entgegen des Wunsches von ca. 144 % der Bevölkerung, der Politik den Rücken kehren und vermutlich ebenfalls ihren Kleiderstil ändern. Hosenanzüge waren gestern, jetzt ist die Zeit für Jogginganzüge und Schlabber-Shirts, für Bermuda-Shorts und Capri-Hosen.

Was aber geschieht mit ihren zahllosen Hosenanzügen??
Nun, in Deutschland gibt es 2054 Städte und Gemeinden und das entspricht genau der Zahl von Trullas Hosenanzügen. Erinnern wir uns gemeinsam an Wilhelm Tell und den Hut des Landvogts Geßler, der an einer Stange hing und von den Untertanen durch Niederknien gegrüßt werden musste. Ich halte das für eine sehr schöne Geste gegenüber Trullas Hosenanzügen und ein Zeichen immerwährender Verehrung gegenüber der ewigen Kanzlerin, denn schließlich hat sie gemeinsam mit einigen Helfershelfern Deutschland ja erst zu dem gemacht, was es heute ist.

„2054 Hosenanzüge??“ fragt die nette, stets sympathische, aber nicht allzu große Frau ungläubig. „Das entspricht ungefähr der vierfachen Menge ihrer leeren Worthülsen, die sie bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit weltweit absondert.“

Wer aber über die Lichterkönigin aus der Uckermark spricht kommt an Corona nicht vorbei.

Waren wir vor einigen Wochen noch überrascht, dass es 3(!!) Polizisten gelungen ist die Erstürmung des Reichstags durch Tausende von Corona-Leugnern, Rechtsextremisten, Reichsbürgern und ähnlichem „Unrat der menschlichen Gesellschaft“ zu verhindern, die mit dem Rücken voran die Demokratie aus den Angeln heben wollten, nehmen wir jetzt begeistert zur Kenntnis, dass es einer 16-köpfigen Clique unter Führung unserer Trulla gelungen ist ein ganzes Land mit gut 80 Millionen Einwohnern an die Wand zu fahren.

„Nun, immerhin ist es ihr Land und sie kann damit machen was sie will“ nuschelt die Nette hinter ihrer Maske hervor.

Ja, der Lockdown ist beschlossen und um das zu erfahren hockten 709 gut bezahlte Parlamentarier vor den Fernsehern und den Rundfunkempfängern, denn sie, die eigentlich für solche folgenschweren Entscheidungen gewählt wurden, wurden wieder einmal übergangen.

Natürlich hat Friedrich Merz, der Hoffnungsträger der CDU, mit gewohnt klarem Verstand erkannt, dass diese Maßnahmen nur ergriffen wurden um den Parteitag dieser Partei von Anfang Dezember auf Anfang Januar zu verschieben und damit seine Chancen, die Nachfolge von Annegret Dings Raketenbauer antreten zu dürfen zu minimieren.

Natürlich aber hat dieser Lockdown auch Folgen für die Bundestagswahl im kommenden Jahr. Die Wahllokale bleiben wegen der Infektionsgefahr geschlossen, die Briefwahl ist zu unsicher und so werden wir wohl erstmalig in der Geschichte der Republik unsere Stimmen telefonisch abgeben können.

„Du meinst also, dass wir im Wahlkreisbüro des jeweiligen CDU-Abgeordneten anrufen sollen und dort unsere Stimme abgeben können, Zausel??“ fragt die Nette ungläubig. Ja, ich halte das durchaus für möglich in einem Land, in dem mittlerweile nichts mehr unmöglich ist. Und wenn die Telefone dort bis 18.00 Uhr besetzt sind, aber das amtliche Wahlergebnis schon um 15.00 Uhr vorliegt ist das ein Beweis mehr für die gelungene Digitalisierung. Bitte vertrauen Sie der CDU, denn sie hat Erfahrung mit der Herstellung und Verbreitung von Wahlergebnissen.

Es gibt für alles einen Grund. Wenn nun die Kanzlerin der Herzen erzählt, dass man bei 75 Prozent der Infektionen deren Herkunft nicht nachvollziehen kann ist das doch wohl Grund genug viele Klein- und Kleinstunternehmer in den wirtschaftlichen Ruin zu treiben und ein Trümmerfeld zu hinterlassen, von dem sich Deutschland in den nächsten Generationen nicht erholen wird.

„Aber du musst auch die Vorteile sehen, Zausel. Die Zahl der Arbeitslosen ging gegenüber Vormonat um 87000 zurück, immer mehr Läden schließen und damit reduziert sich auch die Anzahl der Steuerzahler. Während aber die Steuereinnahmen sinken steigt die Zahl der Rettungspakete, die durch die Steuereinnahmen finanziert werden. Alleine die Kosten für den Monat November schätzt man auf 10 Milliarden Euro. Damit ist wohl die Quadratur des Kreises gelungen.“

Beim Thema „Kreis“ aber komme ich unweigerlich auf unseren MINInister zu sprechen, für den sich jetzt ein Kreis in seiner sagenhaften politischen Karriere geschlossen hat. Ein Männlein, welches seinen gesamten Lebensinhalt darauf ausgerichtet hat sich in die inneren Angelegenheiten souveräner Staaten einzumischen, Ratschläge und Empfehlungen auszusprechen, die keiner will und keiner braucht, der vermittelt, ohne dass es seiner Vermittlung bedarf, hat also nun seinem Lebenslauf einen weiteren Punkt hinzugefügt. Er hat dem thailändischen König Maha Vajira-Longkorn mit Konsequenzen gedroht, „für den Fall, dass bei dessen Aufenthalten in Bayern rechtswidriges Verhalten festgestellt werde.“

Ach Männlein, nach dem du also jetzt die ganze Welt mit deinen Warnungen und Drohungen überzogen hast verrate ich dir ein Geheimnis. Dem Vernehmen nach gibt es auch in Deutschland hin und wieder vereinzelte Fälle, wo man mit etwas gutem Willen ein „rechtswidriges Verhalten“ feststellen könnte. Männlein, sei stark und drohe ihnen. Sie werden sich wahrscheinlich vor Angst in die Hosen machen, die Verursacher „rechtswidriger Vergehen“ . Angenehme Verrichtung, Heiko

Ja Männlein, es macht schon einen Unterschied wo man eine dicke Lippe riskiert.

Einen nennenswerten Unterschied aber gibt es in meinen Augen auch zwischen Corona und dem kranken Mann vom Bosporus, unserem privilegierten Partner Erdowahn. Corona geht langsam, still und leise auf die Lunge, Erdowahn aber geht mit ziemlich viel Getöse und unter ständigem Gejaule der Menschheit langsam aber sicher auf den Sack.

Ich werde nicht die Vorgänge in Frankreich kommentieren, ich bekunde einfach nur mein Mitgefühl mit den Opfern, bin in Gedanken bei den Hinterbliebenen und habe damit jetzt mehr getan, wie die Trulla oder gar unser Stanzmeier aus dem Berliner Schloss, die in anderen Fällen gar nicht schnell genug irgendwelche Phrasen absondern können. Macron übrigens eilte noch am gleichen Tag zum Ort des terroristischen Verbrechens, Trulla, nicht einen Monat oder ein ganzes Jahr später, nein, noch am gleichen Tag.

In ganz Frankreich läuteten die Glocken, das französische Parlament begann seine Sitzung mit einer Gedenkminute ( für die Opfer, nicht für die Täter !!) 7000 Soldaten werden zusätzlich zum Schutz vor ISlamistischen Anschlägen eingesetzt. Und die Staatsanwaltschaft wurde mit Ermittlungen betraut, nicht irgendwelche Psychologen. Vive la France.

Während aber in Frankreich der Schutz vor ISlamistischen Angriffen verstärkt wird, greifen in Deutschland immer mehr Maßnahmen zum Schutz vor Corona. Eine der sinnvollsten Maßnahmen scheint mir zu sein, dass in Einzelhandelsgeschäften nur noch ein Kunde pro 10 Quadratmeter (oder waren es 25?) erlaubt ist. Ich schaue ja öfter mal so Berichte im Fernsehen an aus dem Parlament und stelle entzückt fest, dass man dort immer öfter diese Vorschrift umsetzt. Ja, durch die doch eher zurückhaltende Teilnahme unserer Volksvertreter an solchen „Veranstaltungen“ steht jedem anwesenden Abgeordneten ein solches Platzangebot zu.

„Das ist allerdings nachvollziehbar, denn immer öfter erfahren unsere Volksvertreter aus den Medien, welche weitreichenden Entscheidungen unsere Trulla am Parlament vorbei getroffen hat und somit sind die Parlamentarier bestens informiert, ohne jegliche Präsenzpflicht.“ heuchelt die Nette Verständnis.
Gut sprechen wir nicht über die Anwesenheit von Parlamentariern oder gar ihr Einkommen, unterhalten wir uns über Berater und deren Honorar.

Im ersten Halbjahr 2020 hat „die Bundesregierung“ mindestens 186,1 Mio. Euro für diese Berater ausgegeben. Das Innenministerium gab 79,8 Mio. aus, das Finanzministerium 48,2 Mio. und das Gesundheitsministerium bescheidene 16,3 Mio. Ebenso bescheiden war das Verkehrsministerium mit nur 16,0 Mio. Dass das Verkehrsministerium durch sein Maut-Desaster einen Schaden für den Steuerzahler in Höhe von einer halben Milliarde Euro verursacht hat ist ein Beweis für die enorme Wichtigkeit von Beratern, denn wie hoch wäre wohl der Schaden ohne solche Berater??

Keinen einzigen Euro aber hat das Verteidigungsministerium im ersten Halbjahr für Berater ausgegeben nach eigener Aussage. „Das liegt wahrscheinlich daran, dass dein Röschen bereits zu ihrer Zeit als Verteidigungsding schon mehrere Milliarden hingeblättert und die Berater bis ans Lebensende versorgt hat.“ vermutet die Frau an meiner Seite, die eine gewisse Abneigung gegen das Röschen nicht verbergen kann.

Um Geld, bzw. um kein Geld geht es auch dem zukünftigen Präsidenten des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, der sich dafür ausgesprochen hat, dass „Arbeitnehmer in der jetzigen Konjunkturkrise Mehrarbeit ohne Lohnaufschlag leisten sollen. Das können durchaus mal 2 oder 4 Stunden pro Woche sein. Eine starre 35-Stunden-Woche passt nicht mehr in die Zeit.“ Auch sollten Spätzuschläge abgeschafft werden („sie sind nicht mehr zeitgemäß“). Das Weihnachtsgeld müsse auf den Prüfstand ebenso wie die Pausenregelungen, meint Stefan Wolf, der Chef des Autozulieferers Elring-Klinger, der selbst sicher nur für ein eher symbolisches Gehalt arbeitet.

Eine Einmalzahlung in Höhe von 150 Euro für Hartz IV-Empfänger diskutiert dagegen die Politik, „denn gerade Hartz-IV-Empfänger sind durch die Corona-bedingte häusliche Quarantäne besonders betroffen.“ so lautet die Begründung. Gut, vielleicht kann man diese Einmalzahlung finanzieren aus dem Nachlass der vielen Gastronomiebetriebe und ähnlicher nicht systemrelevanter Betriebe, die mit großer Sicherheit in den nächsten Wochen und Monate vor die Hunde gehen.

Bevor ich nun die Fenster schließe, weil es langsam kalt wird (nicht nur hier, sondern vermutlich in ganz Deutschland) werfen wir noch gemeinsam einen kurzen Blick auf Hessen, die geliebte Heimat.

Immer mehr Kommunen sagen öffentliche Veranstaltungen ab, darunter auch die Weihnachtsmärkte. Natürlich ist es durchaus verständlich, dass es in Zeiten zunehmender Infektionsgefahr ein Gebot der Stunde ist, sämtliche bekannten, vermuteten oder auch nur erahnten Gefahrenquellen abzusagen.

Nach Frankfurt hat nun also auch Hanau, die „Stadt der Tat und des Täters, der immerwährenden Erinnerung und des ewigen Gedenkens, der Mahnung, des Ehrenmals und des Oberbürgermeisters“ abgesagt und wird somit seiner Verantwortung gerecht.

„Damit wird zwar Hanau um eine weitere Attraktion (der wahrscheinlich letzten) ärmer, wahrscheinlich aber bleiben dafür auch weiterhin die Veranstaltungen zum Gedenken an die Opfer des 19. Februar erlaubt, ohne Maskenpflicht, ohne Mindestabstand oder einer Begrenzung der Teilnehmerzahl. Wenn man aber nun den Schaustellern erlauben würde während dieser Gedenkveranstaltungen alkoholfreien Glühwein auszuschenken oder Lebkuchen mit dem Konterfei der Opfer, könnte man doch auch die Erinnerung wachhalten und den Schaustellern sogar noch eine Galgenfrist bis zum endgültigen Aus ihrer Unternehmen gewähren.“ Nein, die Nette ist nicht pietätlos, sie trauert bereits im Vorfeld um ihren traditionellen Weihnachtsmarkt-Nierenspieß.

Noch eine allerletzte (versprochen) Meldung.
Stichwort „illegales Autorennen oder eher nicht??“
Der in den „Unfall“ bei Hofheim verwickelte und per Haftbefehl gesuchte „mutmaßlich Tatbeteiligte“ hat sich gemeldet. Mit einer Forderung hat er sich gemeldet.
Er möchte, dass der gegen ihn erlassene Haftbefehl aufgehoben wird, danach würde er sich freiwillig stellen. Ich finde es durchaus angemessen, dass ein gesuchter Straftäter gegenüber der Justiz noch Forderungen stellen kann, bedaure aber gleichzeitig, dass das Opfer (eine 71-jährige unbeteiligte Frau) keine Forderungen mehr stellen kann, denn sie ist tot, verbrannt in ihrem Fahrzeug.
 

Nun ist aber………

„Nun ist aber endgültig Schluss, Zausel, denn auch die Zeitumstellung entbindet dich nicht von deiner Pflicht den Cappuccino termingerecht zu servieren. Diese Zeitverschiebung, der Jet-lag des kleinen Mannes, hindert uns nicht daran an liebgewonnenen Traditionen festzuhalten!!“ erklärt mir die Nette unter besonderer Betonung der Ausrufezeichen.

„Und denk ans Katzenfutter, Zausel.“ schließt sich Minka die Hauskatze den netten Worten ihrer Vorrednerin an.
Ich verabschiede mich wie immer mit der Drohung
ICH KOMME WIEDER
Tschüüsssss…………

P.S.: Ich erinnere noch einmal an die Worte unseres sprechenden Hosenanzugs: „Bleiben Sie, wann immer möglich, zuhause.“ Diese Worte fielen auf fruchtbaren Boden und so kamen in dieser Woche (offiziell ) nur 66 Flüchtlinge aus Moria in Hannover an, davon 48 anerkannte Flüchtlinge und der Rest waren unbegleitete Minderjährige. Freunde, die ihr in der Nähe von Flughäfen in diesem Land wohnt, bitte achtet doch einmal auf den Flugverkehr. Ich bin sicher, dass Trullas Worte weltweit Gehör finden. Ansonsten aber bleiben Sie bitte in Ihrer häuslichen Umgebung, denn Karlchen Klabauterbach, der Herr der Fliegen, hat Hausbesuche angedroht, worauf ich mich sehr freue

P.P.S.: Eigentlich wollte ich mich an dieser Stelle für Zausels Abdriften in die Politik entschuldigen, aber irgendwie steht ja alles in einem gewissen Zusammenhang. Alles außer dem ISlam, denn der hat, wie allgemein bekannt, nichts mit irgendetwas zu tun.
Ich freue mich auf ein Wiederlesen, achten Sie auf Ihren Hals, bleiben Sie verschont. 
LGB

Wolfgang Falout 01.11.2020

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on whatsapp
Share on telegram
Share on vk

Wir freuen uns über Deinen Kommentar

Copyright „Unser Deutschland“ 2020

Gefällt mir:

%d Bloggern gefällt das:

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen