Corona: Das schlimme Spiel mit der Angst

Seit dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 ist unsere Welt unruhiger und gleichzeitig fragiler geworden. Jeder von uns bemerkt und empfindet die jetzige Lage jedoch sehr unterschiedlich. Es scheint oft so, als kenne man seine besten Freunde und Freundinnen nicht mehr.

Unbekannte Reaktionen und Meinungen zum Thema Corona kommen zu Tage, die uns oft irritieren, ja fast ungläubig werden lassen. Auch wenn man sich viele Jahre, oft Jahrzehnte kennt, werden wir überrascht von Aussagen, die wir nie von uns lieb gewordenen Menschen erwartet hätten. Deutlich erkennbar ist, wie sich diese Angst immer mehr verbreitet und uns alle verändert. Wie ein Krebsgeschwür frisst sie sich durch alle Schichten der Gesellschaft, bis in die kleinste Zelle, ja sogar bis in die Familien. Selbst dort hinterlässt sie Zank, Streit, Zwiespalt. Aber auch immer mehr zunehmende Verzweiflung.

Sehr unterschiedliche Verhaltensweisen sind zu beobachten. Völliger Gehorsam gegenüber den Maßnahmen und angeordneten Beschränkungen der Regierung hinsichtlich der CORONA- Bestimmungen. Andererseits Protest, Ungehorsam, Aufbäumen gegen die Willkür, der oft nicht erkennbar sinnmachenden Anordnungen und Verboten unserer Politkaste.

Was aber macht es mit unserer Seele? Uns Menschen zeichnet aus  im Einklang zu leben mit Geist und unserer Gefühlswelt. Was ist aber, wenn wir mental die Vorgänge um uns herum begreifen, aber dabei nicht in der Lage sind unsere Gefühle  interpretieren zu können? Wenn wir Gegebenheiten einfach annehmen, auch wenn sehr schwer fällt, uns jedoch wie in einem Käfig gefangen fühlen? Wie soll man dann aus so einem Teufelskreis ausbrechen?

Die verheerendste Anordnung in dieser Corona-Zeit ist das Kontaktverbot. Abstand halten sei die Lösung, sämtliche Treffen mit Bedacht zu überlegen: man könnte sich ja anstecken, vielleicht sogar qualvoll sterben. Die Angst hat sich bereits in vielen Köpfen stark manifestiert. Jegliche aufklärenden und belegbaren Argumente werden von vielen Menschen ignoriert. Die Lebensfreude ist uns genommen, Regularien bestimmen unseren Tagesablauf. Nun ist die Spezies Mensch sehr komplex und kann nur gesund bleiben, wenn Seele und Geist im Einklang sind. Was tun, wenn depressive Stimmungen den Tag beherrschen? Sehnsucht nach fröhlichem Shoppen mit einer Freundin, Käffchen trinken mit Kollegen, Disco am Wochenende, oder Essen gehen in einem schönen Lokal dominiert den Tag. Wie ersetzt man diese Defizite und Wünsche? Ist das überhaupt möglich? Auch wenn der Geist sagt: es geht nicht anders (vielleicht), die innere Traurigkeit nimmt immer mehr Raum bei vielen Menschen ein.

Die Maskenpflicht ist meiner Ansicht nach die übelste und unsinnigste Verordnung überhaupt. Brachial wird gegen Menschen vorgegangen die sich dagegen wehren. Selbst ärztliche Atteste schützen nicht vor Willkür und Gewalt der Polizei bei Nichteinhaltung dieser Vorgabe. Was macht das mit uns Menschen? Wieder beherrscht die Angst unseren Geist und unsere Seele. Selbst die freiwilligen und überzeugten Maskenträger, sogar auf dem Rad oder allein im Auto, tragen die Masken aus Angst. Sie sind entweder obrigkeitshörig oder in Panik, sich bei Nichteinhaltung vielleicht zu infizieren und zu erkranken. Somit findet pausenlos eine Beschädigung unserer Seelen statt. Egal welche Position wir beziehen. Diese Spaltung ist permanent zu spüren.

Besonders dramatisch ist dies für unsere Kinder. Leider scheint dieser Umstand Eltern nicht bewusst genug zu sein. Aber auch hier hat die Angst längst die Macht über deren Seelen übernommen. Der Geist stellt (vielleicht) die Maßnahme infrage, aber die Sorge um die Gesundheit ihrer Kinder schaltet das Denken, den Geist aus.

Eine bedrückende Beobachtung macht sehr nachdenklich:

Eine Mutter steht gebeugt über der Sportkarre in der ihr kleines Mädchen sitzt und weint. Sie mag vielleicht knapp ein Jahr sein. Die Mutter mit einem Mund-Nasen-Schutz, hochgezogen fast zu den Augen, spricht beruhigend auf das Kind ein. Es beruhigt sich lange nicht. Welchen Seelenschaden kann diese Situation anrichten? Schon im Kleinkindalter Angst manifestieren? Besonders diese Altersgruppe braucht in ihrer Entwicklung die Mimik der Mutter und des Vaters. Kuscheln, Umarmen, Streicheln, jegliche Form von Körperkontakt. Sie beruhigen das Kind und tragen dazu bei das sogenannte Bindungshormon Oxytocin zu aktivieren. Wichtig für die Verhaltenssteuerung, die soziale Interaktion.

Die Aufgabe der Eltern gestaltet sich immer schwieriger. Wie erklärt man den Kindern nur ja nicht die Großeltern zu treffen, zu kuscheln mit ihnen zu toben oder gemeinsam ein Buch zu lesen, ohne das sich daraus ein permanentes Angstgefühl entwickelt?  Die Devise der Politik heißt doch Abstand, Abstand, Abstand…… etwa um diese Generation zu schützen? Wieder wird mit Angst und Verantwortung gespielt, leider ist es kein Spiel. Es ist Kontrolle der vermeintlich (Mächtigen) über das vermeintlich (dumme) Volk.

WENN DU DENKST ES GEHT NICHT MEHR, KOMMT (hoffentlich) IRGENDWO EIN LICHTLEIN HER!

Dieser Spruch meiner Großmutter hat sich tief in meinem Herzen verankert, und ich hoffe sie behält Recht.

Foto Pixabay, Stephanie 28.11.2020

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