Young Global Leaders, oder wie verbessert man die Welt

Gespaltene Gesellschaft, ängstliche Menschen, eine stagnierende Wirtschaft, marodierende Sozialkassen, steigende Einwanderung und Neuansiedlung, stark ansteigende Kriminalität, und eine Politik, die für ihr Tun und Handeln eigentlich keine logischen Argumente mehr hat. Die sich widersprechenden Maßnahmen und Einschränkungen aufgrund der Pandemie kann man dem Bürger nicht mehr so einfach verkaufen. Man windet sich, nur um etwas aufrechtzuerhalten, was es eventuell in dieser Form gar nicht gibt. Grundrechtseinschränkungen ohne jegliche Verhältnismäßigkeit und Rechtsgrundlagen ähneln stark diktatorischen Zeiten.

Viele fragen sich bereits ob unsere Regierung noch in der Lage ist, im Sinne und für das Wohl der Bürger einzustehen, und Schaden von ihm abzuwenden. Oder sind Merkel, Söder, Spahn, Drosten, Lauterbach und Co. nur Schachfiguren in einem viel größeren Spiel? Natürlich muss dann die nächste Frage lauten, wer setzt die Figuren? Und mit welchem Ziel?

Klaus Schwab, der 1971 das Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum, WEF) gründete, ist der Ansicht, dass sich die Welt insgesamt in einem desolaten Zustand befindet, dieser sich permanent verschlechtere, und man auf die Zeit nach Corona vorbereitet sein müsse. Handeln sei notwendig, und so treffen sich Präsidenten und Staatsführer dieser Welt einmal im Jahr in Davos (Schweiz) mit den reichsten Menschen, und machen Konzernen ihre Aufwartung, nur um der Menschheit etwas Gutes zu tun. 2021 findet das nächste Treffen in der Schweiz statt, allerdings geht es diesmal nur um ein Thema: „The Great Reset“ (Der große Neustart).

Klaus Schwab, Foto Wikipedia

Wer sind die Young Global Leaders?

Vielleicht sollte man erst die Frage beantworten was sind sie. Jede Organisation braucht irgendwann einmal „Nachwuchstalente“, Nachfolger, Menschen die das Geschäft weiterführen. 

Bei den Young Global Leaders handelt es sich um eine Stiftung, die Anfang 2005 ins Leben gerufen wurde. Klaus Schwabs Tochter, Nicole Schwab, fungierte zunächst als Direktorin, bis 2007 der Kanadier David Aikman begann die Geschäfte zu führen.

Nicole Schwab, Foto YouTube Screenshot

Ca. 600 Auserwählte dürfen den Titel „Young Leader“ tragen, wobei nicht genau bekannt ist nach welchen Kriterien diese ausgewählt werden. Auserkoren werden „außergewöhnliche“ Führungspersönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Banker, Großunternehmer, aber auch „einfache“ Menschen aus bodenständigen Handwerksberufen. Startups aus dem Silicon Valley sind ebenfalls gefragt. Bestes Beispiel Mark Zuckerberg. Auch ein Roger Federer als Tennisprofi ist vertreten.

Ein Kriterium ist das Alter. Der Proband darf nicht älter sein als 40. Bei der Auswahl geht es um erreichte und künftige Berufserfolge, um bewiesene Führungserfolge, den an den Tag gelegten Willen, der Gesellschaft zu dienen, und um Ansehen in der Öffentlichkeit. Angeblich kümmern sie sich um wohltätige und soziale Projekte, planen für die Zeit nach der Pandemie, denken über zukünftige Strategien in ihrer Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung nach.

Fakt ist, dass die Young Global Leaders so an das WEF gebunden werden, denn wie erwähnt, Schwab braucht auch bei den Teilnehmern Nachwuchs. 

Leader zu werden geht nicht mit einer Bewerbung. Man wird vom Forum eingeladen, und durchläuft ein fünfjähriges „Praktikum“. Danach gehören sie zu den „Alumni“. Der Begriff stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Zögling“. Heute werden mit dem Begriff die Absolventinnen und Absolventen einer Hochschule oder einer ähnlichen Bildungseinrichtung bezeichnet. Man bildet ein weltweites Netzwerk und arbeitet zusammen zur Verwirklichung gemeinsamer Ziele. Doch welche Aufgaben sind zu erfüllen?

Die Mission des Forums junger globaler Führungskräfte ist es, eine dynamische globale Gemeinschaft außergewöhnlicher Menschen mit der Vision, dem Mut und dem Einfluss zu schaffen, um positive Veränderungen in der Welt voranzutreiben.

Forum Young Global Leaders

So definieren sie die Aufgabe auf ihrer Forum-Seite. Fakt ist jedoch, dass die Führungskräfte global in Führungspositionen in Banken, Unternehmen, Politik sitzen. So ist es für das WEF nicht schwer eine Position zu behaupten, die es erlaubt, in jeden Lebensbereich von Menschen einzudringen. Mit welchem Hintergrund tun sie das? Die etwas banale Antwort darauf lautet: „Weil sie es können“. Man darf nicht vergessen, dass unermesslich viel Geld und eine weltweite Vernetzung dahintersteckt. Vielleicht haben auch mehr die Interessen der reichsten 1 Prozent Vorrang. Diese sind sicherlich nicht deckungsgleich mit denen der „normalen Bevölkerung“.

Mitglieder

2020 ist eine neue Klasse für 115 Global Leaders eingerichtet worden. Bei manchem Namen wird man wohl sehr verwundert sein. Die Liste der europäischen Kandidaten finden Sie hier. Erstaunt stößt man dort auf den Namen Annalena Baerbock, Die Grünen.

Weiterhin gibt es die Gemeinschaft aller Young Global Leaders. Die Liste können Sie hier anschauen. Einige Namen vorweg: Annalena Baerbock, bereits erwähnt.

1.      David de Rothschild     (Seite 27)

2.      Miguel Forbes               (Seite 32)

3.      Kronprinz Haakon v. Norwegen   (Seite 39)

4.      Emmanuel Macron       (Seite 62)

5.      Jens Spahn                    (Seite 95)

6.      Alexander Soros            (Seite 95)

7.      Mark Zuckerberg           (Seite 111)

Interessant ist es zu wissen, dass es eine vergleichbare List von Young Leaders der Atlantik-Brücke gibt. Wenn man sich diese anschaut, wird einem sofort auffallen, dass bestimmt Personen in beiden Stiftungen Mitglied sind/waren.

Jedes Jahr im Januar findet das Treffen des WEF in Davos (Schweiz) statt. Wegen der Corona-Krise musste das Treffen der Mächtigen jedoch verschoben werden. Nun stehen Zeit und Ort fest. Im Mai trifft man sich in der Luxusherberge oberhalb des Vierwaldstätter Sees, Motto: „The Great Reset“.

Seit der Corona-Pandemie hat sich die „Leichtigkeit des Lebens“ auch hier in Deutschland verändert, wenn sie bei manch einem Menschen nicht ganz verloren gegangen ist. Zu viele Ängste werden tagtäglich von der Politik geschürt. Anstatt zu beruhigen, haut man mit täglich neuen Infektionszahlen um sich. Inzwischen haben viele jedoch begriffen, dass es bei den Aussagen der Regierung Ungereimtheiten gibt, ja es entwickeln sich eklatante Widersprüche, die viele an dem Wahrheitsgehalt zweifeln lassen.

Klaus Schwab steigert das mit seinem Buch noch, indem dort ganz offen darüber gesprochen wird, wie zukünftig das Leben laufen soll, und was der einzelne Mensch zu erwarten hat. Die Mitglieder des Weltwirtschaftsforums bezeichnen sich selbst als Philanthropen (Menschenfreunde). Nachdem was man alles zu hören und zu lesen bekommt, sollte dies jedoch unbedingt hinterfragt werden.

Lesen sie deshalb dieses Buch (siehe unten), und sie werden erfahren was uns die Zukunft bringen wird/soll. Ich kann es nur empfehlen. Auch Vera Lengsfeld hat zu dieser Thematik einen interessanten Artikel geschrieben. 

In den jetzigen Tagen herrscht Unwohlsein, niemand weiß was zukünftig geschehen wird. Die Regierung prophezeit, dass nichts mehr so werden wird wie vor der Pandemie. Sollte uns das aufhorchen lassen?

Titelbild Pixabay, R.S. 07.12.2020

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