Kurz notiert…

Flucht des Weltwirtschaftsforums?

Klaus Schwab, Gründer des Weltwirtschaftsforums, trat eigentlich so gut wie nie in der Öffentlichkeit auf. In der turbulenten Zeit der Corona-Pandemie scheint sich dies jedoch zu ändern. Zuletzt sorgte er mit seinem neuen Buch „Covid-19: Der grosse Umbruch“ für Aufsehen, verbreitet er dort dystopische Szenarien über ein zukünftiges Leben der Menschen nach der Pandemie.

Thema der Tagung 2021: „The great reset“

Regelmäßig im Januar findet die Tagung des Forums eigentlich im schweizerischen Davos statt. Treffen tun sich dort Führungskräfte aus Wirtschaft, Regierung und Vertreter Zivilgesellschaft, die sogenannte globale „Elite“.

Aufgrund der Pandemie wurde die Tagung zunächst örtlich und zeitlich verschoben. Stattfinden sollte diese im Mai 2021 in einer Luxusherberge auf dem Bürgenstock oberhalb des Vierwaldstättersees.

Da die Zahlen der Ansteckungsgefahr in der Schweiz immer noch sehr hoch seien, beschloss man jetzt auszuweichen nach Singapur. Dies gab das Weltwirtschaftsforum vor Kurzem bekannt. Der 5,7 Mio. Einwohner zählende Stadtstaat hat vor einigen Tagen nur fünf Neuinfektionen gemeldet. Für die Schweiz und ihr Hotelgewerbe ist der Wegzug des WEF selbstverständlich ein harter Schlag. Die Tagung des WEF hat in ihrer 50-jährigen Geschichte erst einmal außerhalb der Schweiz stattgefunden, und zwar in New York 2002.

Viele Teilnehmer haben von außerhalb Europas signalisiert, dass sie sich zu unsicher fühlen, um nach Luzern zu reisen. Und wegen der angeblichen Gefahr einer massenweisen Ansteckung sind Großanlässe derzeit auch in praktisch ganz Europa verboten. Man darf gespannt sein, ob es bei Singapur bleibt.

Titelbild Pixabay, R.S. 13.12.2020

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