Politik:

Corona-Impfung: Fluch oder Segen?

In fast allen Medien wurde und wird tagtäglich, fast stündlich über die angeblich heilbringende Corona-Impfung gesprochen. Das soll nun der große „Wurf“ sein zur Rettung der ganzen Menschheit. Eine Impfkampagne unbekannten Ausmaßes läuft. Doch die Bereitschaft, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen, ist in der Bevölkerung gesunken.

Besonders medizinisches Personal und Ärzte stehen der Impfung sehr skeptisch gegenüber. Wie wird man damit umgehen? Vielleicht kommt doch die Impfpflicht für diesen Personenbereich durch die Hintertür? Impfung oder Jobverlust? Dies ist abzuwarten und bleibt spannend.

Grund dafür mag sein, dass dieser Impfstoff in nicht einmal einem Jahr entwickelt wurde. Etliche Teststudien wurden einfach übersprungen. Aber nun gilt es ihn an und in die Menschen zu bringen. Über 400 Impfzentren gibt es in ganz Deutschland und die meisten sind auch startbereit. Ausgestattet mit Mobiliar, Ärzten sowie Pflegepersonal begann die Impfung am 28.12.2020. 

Unser Gesundheitsminister Jens Spahn hat wohl doch den Mund zu voll genommen.  Das Impfen hat zwar begonnen, aber meist in Pflegeeinrichtungen, wie Senioren und Altenheimen. Die Pharmafirmen Pfizer und Biontech arbeiten gemeinsam auf Hochtouren bei der Herstellung des Impfstoffes, aber die Menge reicht nicht einmal im Ansatz, alle Menschen hier in Deutschland zeitnah zu impfen.

In der gesamten EU wird weiter mit Hochdruck an der Herstellung und Zulassung von weiteren Impfstoffen gearbeitet. Ergebnisse werden im Jahr 2021 erwartet. Das Gesundheitsministerium hat eine vorläufige Lösung gefunden. Da nun nicht genügend Impfdosen zur Verfügung stehen, hat die Ständige Impfkommission (Stiko) eine Prioritätsliste erstellt. Darin ist festgelegt, welche Personengruppen, in welcher Reihenfolge geimpft werden sollen und können. Diese Liste wurde in Zusammenarbeit mit dem Ethikrat erarbeitet. Vorrangig werden zuerst das Klinikpersonal in Notaufnahmen oder auf Covid-19-Stationen geimpft. Sie sind einem besonders hohem Ansteckungsrisiko ausgesetzt.

Personal, welches zu besonders gefährdeten Patienten Kontakt hat, wie z.B. bei Transplantationen oder Krebspatienten ebenso. Hinzu kommt das ambulante und stationäre Pflegepersonal in der Altenpflege. Dieser Personenkreis umfasst ca. 8,6 Mill. Menschen. Es gilt sog. Risikogruppen zeitnah zu impfen.

Im Dezember verwiesen die Stiko-Experten auf eine öffentliche Umfrage des RKI und  Wissenschaftlern der UNI Erfurt. Es stimmten lediglich 50 Prozent aller Befragten für eine Impfung. Was tun mit den Impfunwilligen? Herr Spahn und sein Ministerium müssen sich noch etwas einfallen lassen, denn es bedarf noch enormer Überzeugungs- und Aufklärungsarbeit. Die Zurückhaltung ist eine Folge der nicht genügenden Testung der Impfstoffe. Klar, wer will sich schon so ein Gebräu in die Venen spritzen lassen? 

Es wird geimpft, ohne dass es gesicherte Ergebnisse hinsichtlich der Nebenwirkungen gibt. Sind diese Vaccine wirklich sicher? Biontech hat sich dazu im Internet geäußert: 3,8% der Testpersonen klagten nach der Impfung über Müdigkeit und Schlappheit. 2% litten unter Kopfschmerzen nach der zweiten Impfung. Außer einer eventuellen Rötung an der Einstichstelle soll es keine weiteren Nebenwirkungen geben. Dient dies lediglich der Beruhigung?

Interessant ist dabei nämlich, dass die Firma wohl vor den eigenen Impfstoffen warnt, wie man hier nachlesen kann. Was also soll der unbescholtene Bürger davon halten?

Die bereits bestehende Corona-App soll nun laut Bundesregierung dazu genutzt werden, um von geimpften Personen mit Daten „gefüttert“ zu werden, damit eventuelle Nebenwirkungen festgehalten werden können. Hier wird also ebenfalls indirekt zugegeben, dass man nicht weiß, wie die Verträglichkeit der Impfung wirklich ist. Was für eine Vorgehensweise. 

Jetzt stehen wir kurz vor dem Jahreswechsel, und eine Meldung lässt aufhorchen. Israel hat eine hervorragende Impfstrategie. Am Montag (28.12.2020) wurden dort mehr als 100.000 Menschen geimpft, bis heute schon mehr als 1/2 Million. Das sind fünf Prozent der Gesamtbevölkerung des Landes und mehr als 25% der über 60-jährigen Einwohner. Israel will das Virus in wenigen Wochen „besiegt haben“. Auch wenn das Land nur ca. 9 Mill. Einwohner hat, so scheint dort eine wesentlich bessere Koordination der Impfmaßnahmen zu herrschen. Vielleicht sollte unser Herr Spahn sich bei Benjamin Netanyahu mal Rat holen. Der israelische Premier selbst spricht von einem „Impf-Weltrekord“.

Wie sieht es bei uns in Deutschland aus? Lediglich rund 42 000 Menschen wurden an den ersten zwei Tagen (27./28.12.20) geimpft. Wenn dies Schneckentempo so beibehalten wird, dauert es ca. 3900 Tage für alle 80 Millionen Einwohner, also rund 10 Jahre. So sich denn alle impfen lassen. Wenn wir hierzulande 100 000 Menschen/Tag impfen würden, dann bräuchten wir immer noch 2 Jahre. Wenn es nicht so peinlich wäre könnte man lachen. Realität holt Politik ein!

Minister Spahn verkündete, dass im Sommer 2021ausreichend Impfstoff für die Bürger vorhanden sein wird. Offen bleibt allerdings ob die Impfungen auch dann durchgeführt,  oder nur terminiert werden können. Das wird sich zeigen. Seien wir mal gespannt wie es weitergehen wird. Jetzt aber wird von der Politik schon verkündet, dass die 2fach-Impfung vielleicht kein sicherer, und nicht anhaltender Schutz für uns Menschen ist. Es sei noch nicht geklärt, ob der/die Geimpfte danach immun ist, und auch selbst niemanden anstecken kann.

Grafik ZDFheute

Masken bleiben vorerst, Abstand halten, Strafen bei Nichteinhaltung von Beschränkungen, Beschneidung von einem Großteil unserer Grundrechte. Die Folge, ein bereits weiter bestehender Lockdown. Soll dies nun zum Dauerzustand werden? Lange kann unsere heimische Wirtschaft diese Einbußen finanziell nicht mehr verkraften, sie wird wohl bald ganz am Boden liegen.

Was für ein Wahnsinn! Ich nenne es das größte zu verachtende Impfexperiment aller Zeiten am lebenden Menschen. Möge sich jeder seine Meinung bilden, und sich dann für oder gegen diese Impfung entscheiden. 

Titelbild Pixabay, Stephanie 30.12.2020

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