Nagen wir bald am Hungertuch?

Jedem ist es sicherlich aufgefallen. Seit eine härtere Corona-Gangart, sprich härtere Einschränkungen, zeitnah gelten sollen, weisen die Regale in den Discountern und Supermärkten erneut Lücken im Warenbestand auf, wo eigentlich keine sein sollten. Nun, jedenfalls haben Frau Merkel und ihre Landesfürsten heute eine Verlängerung des Lockdowns bis vorerst zum 14. Februar beschlossen.

Bei einem Bund-Länder-Treffen wurde vereinbart, dass das Tragen von FFP2- oder OP-Masken im Einzelhandel künftig verpflichtend sei. Zum Einkaufen würden Alltagsmasken dann nicht mehr ausreichen. Dies gilt auch in Bussen und Bahnen. Weiterhin unklar bleibt allerdings, zu welchem Termin die Schulen wieder geöffnet werden sollen. 

Der Handelsverband Deutschland befürchtet aufgrund der verschärften Corona-Maßnahmen zu volle Geschäfte, Warteschlangen und mögliche Hamsterkäufe. Sollte es zu Ausgangssperren kommen wären Probleme vorprogrammiert, denn je früher diese ansetzten, desto problematischer wird die Versorgung mit Lebensmitteln.

Nun sind die Ausgangssperren sicherlich nicht das einzige Problem bei der Lebensmittelversorgung, denn um diese an die Kunden verkaufen zu können, müssen auch welche vorrätig sein. Viele Geschäfte sind in diesen Zeiten geschlossen, es wurden und werden viele Insolvenzen angemeldet, diverse kleinere Geschäfte und mittelständische Unternehmen werden ihre Pforten kaum wieder öffnen. Dies hängt jedoch nicht nur mit fehlenden finanziellen Mitteln zusammen, denn es häufen sich die Lieferengpässe. Im schlimmsten Fall würden ganze Lieferketten, auch global, unterbrochen werden.

Da die globale Wirtschaft eng miteinander vernetzt ist, reagiert sie auf Unterbrechungen der Lieferketten sehr sensibel, was letztendlich der Verbraucher hart zu spüren bekommt. Da es sich bei Lebensmitteln überwiegend um verderbliche Ware handelt, wird es hier besonders problematisch. Maßnahmen der Bundesregierungin der Corona-Pandemie könnten zu nicht unerheblichen Versorgungseinschränkungen führen. 

Durch die Corona-Pandemie befinden sich viele Unternehmen aus der Transport- und Logistikbranche zurzeit im Krisenmodus. Da LKW-Fahrer besonderen Quarantäne und Einreisebeschränkungen unterliegen, fordern die Transportverbände Ausnahmeregelungen. 

In der Coronavirus-Einreiseverordnung sei zudem geplant, dass auch Beschäftigte der Logistik bei Ein- beziehungsweise Rückreisen in die Bundesrepublik einer elektronischen Meldepflicht unterliegen sollen. Örtlichen Gesundheitsämtern müsse demnach ein negativer Coronatest oder eine vollständig abgeschlossene Schutzimpfung nachgewiesen werden. Dies alles kostet Zeit, die man – gerade in der Lebensmittelbranche – nicht hat.

Wird die Quarantäneverordnung unverändert umgesetzt, befürchten die Verbände kilometerlange Staus an den Grenzen.

Unter diese besonderen Einreiseregelungen fallen 118.735 Fahrer. Sollten sie alle in Quarantäne, würden schon bald so viele Fahrer fehlen, dass es zu einem Zusammenbruch der Versorgungsketten kommen könnte, lautet die düstere Prognose des BGL-Präsidenten. Stattdessen sollte man das Konzept einer „Green Lane“ durchsetzen, welches freien internationalen Warenverkehr auch in Zeiten einer Pandemie sicherstellen soll.

Logistik-Watchblog

Weiter heißt es:

Die auf EU-Ebene vereinbarten Green Lanes für den Güterverkehr bleiben ausgerechnet in Deutschland eine Vision. Durch die geplanten umfangreichen Melde- und Testpflichten für Lkw-Fahrer aus Hochrisikogebieten noch vor den Grenzen drohen uns Lkw-Staus, wie wir sie zu Weihnachten in England hatten.

Logistik-Watchblog

Da können wir nur hoffen, dass auch bei einer Verschärfung der Corona-Regelungen die Regale des Einzelhandels gefüllt bleiben. Ohne Lebensmittel hätten wir ansonsten wohl ein großes Problem. Auch Notvorräte erschöpfen sich schnell. Das man sich Gedanken machen sollte, kann man daran erkennen, dass auch unsere „Kanzlerin“ darüber nachdenkt, wie in einem solchen Fall die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung aufrechterhalten bleibt.

Titelbild Pixabay, R.S. 19.01.2021

Der von der Europäischen Kommission am 23. September 2020 vorgestellte Asyl- und Migrationspakt ebnet einer Politik der Massenmigration den Weg. Das wäre das Ende des europäischen Sozialstaats, der europäischen Nationen und der europäischen Kulturen.

Mehr Informationen bekommen Sie hier.

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