Nur Kollateralschäden?

Hat man Stress im Arbeitsalltag, finanzielle Sorgen, oder Unstimmigkeiten in der Familie, gleicht man dies in der Regel dadurch wieder aus, indem man sich kleine Rückzugsräume schafft. Man kann in Ruhe nachdenken, mal Luft holen, alles ordnen. Seit Beginn der „Pandemie“ im Januar 2020 wird dies von Monat zu Monat jedoch immer schwerer, da uns schleichend von der Politik unsere Grundrechte eingeschränkt werden. Soll heißen, alles was uns bisher half die Seele ein wenig baumeln zu lassen ist gar nicht mehr möglich. Lebensqualität ade.

Eine Dauerwerbesendung der neuesten Infektionszahlen, die jetzt angelaufene Impfung gegen das Virus, die ständigen Hinweise auf die exorbitant steigenden täglichen Todeszahlen, alles macht Angst und verunsichert. 

Bald täglich machen Politiker  wirre Vorschläge über „Präventivmaßnahmen“ um ja der Pandemie Herr zu werden. Dem Ideenreichtum sind keinerlei Grenzen gesetzt. Man kann nur den Kopf schütteln, und sich fragen ob es jemals wieder besser werden wird. Man hat das Gefühl das hier psychologische Spielchen mit uns Bürgern gespielt werden, nur um sehr fragwürdige politische Ziele zu erreichen, die man ohne „Pandemie“ der Bevölkerung wahrscheinlich nie hätte schmackhaft machen können. Momentan liegt der Focus auf dem Impfgeschehen, andere Dinge werden kaum wahrgenommen, oder einfach ausgeblendet. Das Leben ist unwirklich geworden, die Menschen aggressiver, das Gegenüber wird nur noch als „Wesen mit der Maske“ wahrgenommen, empathische Regungen kann man eigentlich bei kaum noch jemandem erkennen. 

Einen Einkauf konnte man sonst noch mit einer kleinen Shoppingtour verbinden, konnte hier und da ein Schwätzchen halten, zusammen lachen, sich einfach austauschen. Heute haben wir Maske und Mindestabstand, wird dies nicht eingehalten, muss damit gerechnet werden, dass sich inzwischen von irgendeiner Seite ein Ordnungshüter angepirscht hat, um für das Staatssäckel Ordnungsgeld abzukassieren. Gemütlich ein Eis, oder einen Kuchen im Cafe? Nichts zu wollen, geschlossen. Klamotten oder andere Dinge kaufen? Auch hier, geschlossen! Vielen kleinen Geschäften und mittelständischen Unternehmen droht die Insolvenz. Sie werden kaum nach einer Lockerung des Shutdowns ihre Läden wieder öffnen können. „Rien ne va plus“, unsere Wirtschaft wird wissentlich von den Politikern an die Wand gefahren.

Oftmals sind es ja nicht die großen, sondern die vielen kleinen Dinge die ein Leben lebenswert machen. Das wurde vorher gar nicht so wahrgenommen, da es sich für uns um die tägliche „Normalität“ gehandelt hat. Hast Du morgens vor dem Spiegel festgestellt das die Haare schon wieder ins Unendliche gewachsen sind, huschte man in der Mittagspause schnell zum Friseur, und fühlte sich gleich besser mit dem neuen/alten Look. Auch das schafft Seelenfrieden. Wenn die Friseurgeschäfte wieder öffnen, darf man sich eventuell nicht wundern, dass man von einem anderen Mitarbeiter bedient wird, weil der vorherige bereits seinen wohlverdienten Ruhestand genießt. 

Es kam schon vor, dass ich früher mal meine Zigaretten oder mein Handy zuhause vergaß, alles halb so schlimm. Hat man heutzutage allerdings seine Maske zuhause vergessen, dann hat man ein Problem. Schnell eine Neue besorgen? Fast unmöglich, denn eine Apotheke betreten darf man nur „mit Maske“. Abgesehen von den feindlichen Blicken die einen dabei begleiten. Ja, die Zweiklassengesellschaft macht sich langsam bemerkbar, die Pro’s und Contra’s.

„Hardcore-Söder“, Schreihals Lauterbach, Prof. (wahrscheinlich ohne Titel) Drosten, Tierarzt Wieler sowie unsere „Kanzlerin, sorgen für ein täglich abwechslungsreiches Miteinander. Statt die Menschen ein wenig zu beruhigen, ihnen reelle Lösungsvorschläge zu unterbreiten, schlägt man jeden Tag aufs Neue auf sie ein. Man wird immer kleiner, viele beugen sich langsam vor der „Staatsmacht“. Die Dauerberieselung mit negativen Geschehnissen fordert ihren Tribut.

Alles nicht so schlimm, wir schaffen das!

Der Wahlspruch unserer „Kanzlerin“ bei allem was politisch gerade angesagt war. Da sie nur damit beschäftigt ist uns politische Maßnahmen als notwendiges Übel gegen das Virus zu verkaufen, merkt gar niemand welche Folgeschäden aufgrund dieser eintreten. Der Begriff „alternativlos“ ist uns allen bekannt, macht uns wütend, und wird Merkel wohl den Rest ihres Lebens begleiten. Denn sehr wohl gäbe es Alternativen für unüberlegte, unverhältnismäßige, und die Grundrechte  gewaltig einschränkende Maßnahmen. Alternativlos hingegen wird wahrscheinlich später unser Leben, da im Laufe der Zeit irreversible Fakten geschaffen wurden, die noch Generationen beschäftigen werden. Aber unser Bundesoberhaupt beschwichtigt: „Stellt eine Kerze ins Fenster, und alles wird gut“. Auf solch einen Blödsinn muss man erstmal kommen.

Es läuft also alles gut im Ländle? Keinesfalls!

  • 2020 wurden 20 Krankenhäuser geschlossen, dadurch fehlen insgesamt 2144 Betten.
  • Lebensrettende Operationen konnten nicht durchgeführt werden, da Intensivbetten für Corona-Patienten freigehalten werden mussten.
  • Viele Insolvenzen sind angemeldet worden, selbst alteingesessene große Betriebe geben auf. Tausende werden folgen, und nach der Schließung gar nicht wieder öffnen. 
  • Es entstehen Lieferengpässe im Transportwesen, Lebensmittel erreichen die Geschäfte nicht mehr, vermehrt fallen leere Regale in Discountern auf. 
  • Unsere Autoindustrie, der Motor der Wirtschaft kapituliert vor den immer strengeren Auflagen, und verlegt die Produktion ins Ausland.
  • Wenn überhaupt, findet Unterricht an den Schulen unter erschwerten Bedingungen statt. „Homeschooling“ ist angesagt. Die meisten der jüngsten Schüler verlieren heute aufgrund der Pandemie schon 1 Jahr an Lehrstoff, sie können kaum lesen und schreiben. Das Bildungsniveau sinkt drastisch. Damit Schüler überhaupt noch ihre Prüfungen bestehen, werden die Tests vereinfacht. Psychologische Langzeitfolgen sind bei Kindern und Jugendlichen zu befürchten, schon jetzt schlagen Psychologenverbände Alarm.
  • Quarantänefälle innerhalb einer Familie können zum Desaster werden, häusliche Gewalt nimmt zu. Familien werden zerstört. Die Bewegungsfreiheit des Einzelnen wird stark beschnitten. Hat eine Firma geschlossen, so muss der Arbeitnehmer zuhause im „Homeoffice“ arbeiten. Viele werden arbeitslos, und sind auf Hartz IV angewiesen.
  • Menschen geraten ins Abseits, das seelische Gleichgewicht wird zerstört, auch die Suizidrate ist eklatant in die Höhe geschnellt.
  • Tausende Millionäre wandern aus Deutschland aus, und damit ihr Kapital. Das sich verschärfende Finanzgebaren zwingt sie dazu.
  • Die Resettlementprogramme laufen im Hintergrund auf vollen Touren, permanente Einwanderung findet statt. Ein neuer Migrationspakt steht bevor. Ein Ende ist nicht absehbar.
  • Die Bargeldabschaffung wird kommen. Anzeichen sind schon jetzt erkennbar. Karten sollen genutzt werden, Gebühr für Zahlung mit Bargeld, teilweise wird von Geschäften kein Bargeld mehr angenommen, obwohl dies gesetzliches Zahlungsmittel ist. 
  • Gewaltkriminalität ist in den letzten Jahren exzessiv gestiegen! Bei permanenter steigender Einwanderung wird dies wohl auch zu einer gewissen „Normalität“. Der Rechtsstaat versagt total. 

Natürlich erhebt meine Aufzählung keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Unsere Kanzlerin führt unser Land zurzeit per Verordnung, zusammen mit den Länderchefs am Parlament vorbei. Mit Demokratie hat dies nichts mehr zu tun. Die Frage ist, ob wir uns nicht schon längst in einer Diktatur befinden. Fakt ist, langsam werden die Menschen aufgrund der Unverhältnismäßigkeit der getroffenen Maßnahmen zwar gereizter, aber auch mürbe und kraftlos. Haben doch bisher alle Demonstrationen wenig bis gar nichts gebracht. Hier hat die Politik ihre Ziele erreicht, und eine gespaltene Gesellschaft geschaffen. In diesen Zeiten kann man dem Bürger eben fast alles verkaufen. Soll es so weitergehen? Diese Welle geht, die nächste kommt? Die Spitze  des Eisberges ist noch lange nicht erreicht, das Jahr 2021 hat gerade erst begonnen.

Titelbild Pixabay, R.S. 24.01.2021

Der von der Europäischen Kommission am 23. September 2020 vorgestellte Asyl- und Migrationspakt ebnet einer Politik der Massenmigration den Weg. Das wäre das Ende des europäischen Sozialstaats, der europäischen Nationen und der europäischen Kulturen.

Mehr Informationen bekommen Sie hier.

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