Ein Kommentar von Armin Hengst, 05.02.2021

Seit Anbeginn der Menschheit gibt es nicht nur verschiedene Persönlichkeiten, sondern auch verschiedene Gefühlswelten von Menschen. Glücklich sind immer die Menschen, die ihre innere Welt in die Äußere befreit haben. Sie haben die Natürlichkeit von Leben zugelassen.

Seit langer Zeit gibt es aber auch Ideologen aus verschiedenen Richtungen, die aus dem eigenen Unvermögen heraus Regeln für das Gefühlsleben aller Menschen aufstellen. Sie bewerten die Gefühlswelten anderer Menschen oder wollen diese Vielfalt gleichschalten. Ob es Religionen sind, politische Gedankenwelten, oder meist eine Mischung aus beidem, es wird wider der Natur des Menschen theoretisiert.

Natürlich muss es Grundregeln für Gesellschaften geben, und ebenfalls sind gemeinsame kulturelle Grundlagen die Stützen einer Gesellschaft. Doch gesellschaftliche Grundregeln sollten nur dafür da sein, eine gemeinschaftliche Koexistenz möglich zu machen. Geschützt werden muss nicht eine Ideologie.

Wenn man unsere ursprünglichen spirituellen Grundlagen betrachtet, erkennt man, dass sie näher an der Natur waren als alles was heute geschieht.

Heute wird die natürliche Gefühlswelt des Menschen an sich zwischen zwei Ideologien hin und her geworfen. Diejenigen, die sich heute rühmen, für die Freiheit der Anderen einzustehen, ideologisieren die Persönlichkeit des Menschen und wollen die „totale Vielfalt“ erzwingen. Schlimmer noch, sie machen immer neue Katalognummern auf, und sexualisieren die Gesellschaft von Kindesbeinen an. Die konservativ bürgerlichen Kräfte sprechen dagegen meist entweder die geistige Gesundheit an oder verstecken sich hinter Toleranz. Leben und leben lassen steht bei beiden Gruppen eher nicht im Vordergrund.

Patriotismus ist eine Notwendigkeit für eine auf gemeinsamen kulturellen Grundlagen aufgebaute Volksgemeinschaft, sollte aber auf keiner Ideologie aufbauen. Die Freiheit des Einzelnen muss immer gewahrt bleiben, wobei diese dort aufhört, wo die des Anderen beginnt. Man sollte das nicht zu einer Floskel verkommen lassen.

Titelbild Pixabay, Armin Hengst 05.02.2021

Der von der Europäischen Kommission am 23. September 2020 vorgestellte Asyl- und Migrationspakt ebnet einer Politik der Massenmigration den Weg. Das wäre das Ende des europäischen Sozialstaats, der europäischen Nationen und der europäischen Kulturen.

Mehr Informationen bekommen Sie hier.

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