In einer Notlage halten die Menschen zusammen, sie rücken einander näher. Vorbei sind in diesem Moment unterschiedliche politische, religiöse Meinungen. Man möchte raus aus dieser Lage, eine Lösung finden, und zur „Normalität“ zurückkehren. Was jedoch seit Januar 2020 bis heute geschieht, ist das genaue Gegenteil davon. Die Menschen geraten immer mehr in den dunklen Sumpf der politischen Machenschaften, ohne zu realisieren, dass es unsere Gesellschaft insgesamt ins Abseits katapultieren wird.  Das „Wir-Gefühl“ scheint abhandengekommen zu sein.

Von R.S., 15.02.2021

Der Feind unserer Gesellschaft ist unsichtbar. Ein unsichtbares Virus, welches von einem auf den anderen Tag in unser aller Leben trat. Für jedermann angsteinflößend und lebensbedrohlich. Wie also soll man damit umgehen?

Als Heilsbringer erwiesen sich unser Gesundheitsminister Jens Spahn, sowie wie die Fachberater Drosten, Wieler und Lauterbach. Wie gerne nahm man die Ratschläge der Politiker an, ohne das hinterfragt wurde, ob diese überhaupt richtig lagen mit ihren eingeleiteten Maßnahmen. Der Bürger, bisher konsumverwöhnt und unkritisch in seiner Denkweise, folgte brav. Was zu Anfang aussah wie leichte Einschränkungen, beim Tragen der Maske zum Beispiel, erwies sich schleichend bis heute als beispielloses Spiel mit den Menschen unseres Landes, da härtere Maßnahmen in alle Lebensbereiche hineinreichen.  

Im Grunde genommen ist es sehr einfach die Bevölkerung zur Durchsetzung bestimmter politischer Ziele zu missbrauchen. Da ist der unsichtbare Feind, dann haben wir unsere Politik mit Lösungsvorschlägen. Wenn eine Mund-Nasen-Abdeckung vorgeschlagen wird, sind natürlich viele nicht begeistert, auch aus gesundheitlichen Gründen. Erzähle dann denjenigen die den Vorschlägen folgen, sie seien die „Guten“, alle anderen sind dementsprechend die „Bösen“, die nicht an einer positiven Lösung interessiert sind. Ja, diese schaden sogar in höchstem Maße dem Allgemeinwohl.

Leider wird nicht hinterfragt ob das Ganze überhaupt Sinn macht, ob eine Maske überhaupt vor diesem Virus schützen kann. Nein, man möchte natürlich zu den Guten gehören, und aus einer Gruppendynamik heraus machen alle mit. Nur nicht auffallen. Jedoch gilt das für beide Seiten, alle wettern gegen die jeweils andere. Die Eckpfeiler stehen, darauf kann unsere Regierung aufbauen.

Das es inzwischen schon lange nicht mehr um die Pandemie geht, dürfte jedem klar geworden sein, sondern eine neue Weltordnung ist im Entstehen. „Die Rückkehr zur alten Normalität vor Corona wird es nicht mehr geben“, wurde oft und gerne breit in die Öffentlichkeit gestreut. Dies hat nicht im Entferntesten etwas mit Verschwörungstheorien zu tun, sondern ist bittere Realität. Die täglichen Dauerwerbesendungen der Mainstreammedien tragen dazu bei, die Spaltung der Gesellschaft wird durch diese Entwicklung geradezu befördert. Lesen Sie hierzu auch unsere Artikel über das Weltwirtschaftsforum (WEF, „The Great Reset), sowie die Stiftung der  „Young Global Leaders„.

Doch langsam scheint in Deutschland die Stimmung zu kippen. Haltlose, nicht auf Fakten basierende Anordnungen der Politik, schränken die Grundrechte unverhältnismäßig ein, ja, durch rechtswidriges Handeln sind diese teilweise de facto außer Kraft gesetzt. Viele Bundesbürger sind immer noch für die Einschränkungen, um schneller in ihre „Normalität“ zurückkehren zu können. Sie vertrauen dem Krisenmanager Spahn und der Kanzlerin vorbehaltlos. 

Obwohl die negativen Seiten der Pandemie, damit ist nicht das Virus gemeint, langsam sichtbar werden, ist der nicht sehr entscheidungsfreudige Bundesbürger dennoch nicht gewillt dem Ganzen Einhalt zu gebieten. 

Todesfälle in Altersheimen sind nach den Impfungen unverhältnismäßig hoch, Psychotherapeuten und Psychologen haben Hochkonjunktur. Unsere Wirtschaft steht gerade vor dem endgültigen Kollaps, die Privatwirtschaft sowie mittelständische Unternehmen liegen am Boden. Unser Transportwesen und die Logistikbranche haben Einbrüche zu verzeichnen, die zeitnah zur Unterbrechung der Lieferketten führen könnten. Die Agrarindustrie ist durch fehlende Gelder und immer mehr geforderte Auflagen ebenfalls kaum noch in der Lage wirtschaftlich zu arbeiten, das große Höfesterben beginnt. Die wirtschaftlichen Folgen beginnen unaufhaltsam existenzbedrohend zu werden. Die soziale Spaltung setzt sich fort.

Eigentlich läuft in unserem Lande zurzeit nichts mehr. Ob es Schulen oder Kitas sind, oder die Energiepolitik, die uns unaufhaltsam in die Knie zwingt, sowie irrwitzige Anordnungen der Regierung, die bei Nichtbefolgung mit hohen Bußgeldern belegt werden. Das Gesundheitswesen wird kaputtgespart, Krankenhäuser geschlossen. Verwundert fragt man sich natürlich, warum dies gerade jetzt geschieht, obwohl die Kapazitäten doch angeblich dringend benötigt werden.

Inzwischen trifft sich unsere Kanzlerin mit ihren Ministerpräsidenten zu virtuellen Kaffeekränzchen, raus kommt dabei nichts als Geschwätz. Ein von mir sehr geschätzter Journalist, Boris Reitschuster, durfte in entsprechenden Pressekonferenzen diesbezüglich so seine Erfahrungen sammeln.

Befürworter und Gegner von Corona-Maßnahmen haben es zurzeit schwer diese nachzuvollziehen. Ein politischer Diskurs findet innerhalb der Regierung nicht mehr statt. Regiert wird von der Exekutive am Parlament vorbei, was eindeutig rechtswidrig ist. Die Menschen hoffen, dass dieser Lockdown ein baldiges Ende findet, jedoch ahnend, dass dieser wohl nicht der letzte gewesen ist. Lebensfreude kann dabei nicht mehr aufkommen, und verlorene Lebenszeit ist es allemal. Solange sich in Deutschland die Politik nicht zum Besseren wendet, und dies positive Auswirkungen auf die Bevölkerung hat, solange ist der Bürger auf sich allein gestellt. Und das mit allen Konsequenzen.

Sollte es zukünftig dazu kommen, dass ein „Wohlverhalten“ der Regierung gegenüber zu Vorteilen im Alltag führt, dann ist die Spaltung unserer Gesellschaft vollkommen. Wollen wir so leben?

Titelbild Pixabay

Der von der Europäischen Kommission am 23. September 2020 vorgestellte Asyl- und Migrationspakt ebnet einer Politik der Massenmigration den Weg. Das wäre das Ende des europäischen Sozialstaats, der europäischen Nationen und der europäischen Kulturen.

Mehr Informationen bekommen Sie hier.

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