Deutschland ist – nein, kein Impfweltmeister. Deutschland impft im Schneckentempo und kauft Unmengen des Impfstoffs AstraZeneca, der weder bei Ärzten, Pflegepersonal noch bei der Polizei beliebt ist. Die Impfbereitschaft lässt wieder nach. Viele verschieben ihre Termine ins Frühjahr. Und die wichtigste Frau im Staat ist immer noch ungeimpft. Frau Merkel: Haben Sie Angst vor einer Impfung? Die FDP geht nun in die Offensive und fordert eine öffentliche Impfung der Kanzlerin!

Dieser Artikel erschien zuerst bei The European, Martin Walzer, 18.02.2021 / R.S.

Im Interview mit dem Nachrichtensender „n-tv“ hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am 16. Februar 2021 betont: „Ich würde mich mit Astrazeneca impfen lassen“. Auch der Chef-Virologe der Berliner Charité, Christian Drosten, sprach sich für einen breiten Einsatz von  Astra-Zeneca aus. Diese Bereitschaft teilen aber immer weniger Bundesbürger. Studien zufolge hat der Astrazeneca-Impfstoff eine geringere Wirksamkeit als die beiden anderen bislang in der EU zugelassenen Corona-Vakzine von Biontech/Pfizer und Moderna.

Spahn, der einst als Nachfolger von Merkel gehandelt wurde, steht derzeit nicht besonders gut da. Das Corona-Management droht für ihn zum politischen Desaster zu werden. Und das nicht zum ersten Mal. Bereits im Frühjahr 2020 bestellte das Gesundheitsministerium wegen Corona jede Menge Schutzmasken: 700 Unternehmen lieferten, 60 hatten dann geklagt, weil sie kein Geld gesehen hatten. 24 Millionen Masken wurden bestellt, aber nie bezahlt. Die Kette von Missgeschicken, die derzeit auf das Konto des sonst gelobten Gesundheitsministers gehen, werden spürbar immer länger. So könnten auch die vielen Impfdosen des von ihm georderten Vakzins Astrazeneca nicht verimpft werden, weil weder Ärzte, Pflegepersonal und selbst die Polizei nicht mit diesem Impfstoff zu Versuchspferden werden wollen. Noch ist eine Impflicht zwar nicht vom Tisch, doch es könnte eine indirekte Verpflichtung und Privilegien für Geimpfte geben und damit hätte man diese quasi durch die Hintertür eingeführt.

Warum lässt sich die Kanzlerin nicht impfen?

Aber die wichtigste Frage bleibt im Raum? Warum lässt sich Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht impfen? Ist sie nicht systemrelevant? Jede Krankenschwester und jeder Krankenpfleger ist das, aber die Kanzlerin nicht? Merkwürdig jedenfalls.

Merkwürdig bleibt auch, dass ein hochindustrialisiertes Land wie Deutschland Probleme hat, Impfstoffe zu ordern. Und der mehrfache Fußballweltmeister trägt jetzt den ungekrönten Titel – Schneckenimpfweltmeister. Merkwürdig auch, dass die Bundesregierung die Parole ausgibt, dass sich jeder schnellstmöglich impfen soll, damit die sogenannte Herdenimmunität erreicht werde, Politiker sich aber gern bei der Impfung freiwillig ganz hinten anstellen bzw. einem wohl sondierten Impfplan folgen. Vertraut man den Pharmakonzernen und ihren Schnelllösungen nicht? Noch merkwürdiger hingegen ist, dass die Todesfälle, die nach einer Impfung in Deutschland in den letzten Tagen gestiegen sind, nicht medial aufgearbeitet werden. Menschen, die sich impfen ließen und von Nebenwirkungen berichteten, wurden aus Fernsehformaten wieder herausgeschnitten. Und zum Ärger vieler Impfkritiker hört man den in öffentlich-rechtlichen Medien immer wieder von grandiosen Impferfolgen – von tödlichen Nebenwirkungen jedoch kaum etwas.

FDP fordert öffentliche Corona-Impfung von Steinmeier und Merkel

Die FDP hat nun eine rasche Impfung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gegen das Coronavirus gefordert. Damit könne Vertrauen in die Impfungen geworben werden, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Liberalen Michael Theurer. Wie der Politiker betonte, wäre eine öffentliche Impfung des Bundespräsidenten und der Kanzlerin ein „sehr positives Signal“ für die Impfkampagne und eine solche Aktion könne „vertrauensbildend“ wirken. Vertrauensbildend war diese am 19 Dezember 2020 in Israel als sich Premier Netanjahu vor laufenden Kameras impfen ließ. Wenn das die Kanzlerin nicht bald macht, könnte man denken, dass sie den Impfstoffen nicht vertraut und das ewige Lockdown ihr einziges Mittel im Kampf gegen die Pandemie bleibt. Gegen diesen hatte aber heute bereits ein Medizin- und Verfassungsrechtler erklärt, dass dieser verfassungswidrig sei.

Karl Lauterbach, Screenshot YouTube/Phoenix 17.02.2021

Karl Lauterbach will sich kommende Woche den Impfstoff von Astrazeneca verabreichen lassen. Der SPD-Gesundheitsexperte hilft als Impfarzt in einem Leverkusener Impfzentrum aus.

Titelbild Screenshot YouTube

Der von der Europäischen Kommission am 23. September 2020 vorgestellte Asyl- und Migrationspakt ebnet einer Politik der Massenmigration den Weg. Das wäre das Ende des europäischen Sozialstaats, der europäischen Nationen und der europäischen Kulturen.

Mehr Informationen bekommen Sie hier.

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