Was ist eigentlich normal? Diese Frage stelle ich mir in letzter Zeit immer öfter. Eigentlich bleibt keiner der Älteren davon verschont, der eine freiheitliche, jedoch auch von Selbstverantwortung geprägte Kinder- und Jugendzeit verbringen durfte. Jetzt durchleben wir eine „Pandemie“, eine Zeit des Zweifelns und der Ängste. Diese erscheint einem surreal. Dann hat man die Zukunft vor Augen, die New World Order (NWO), ständig wird darüber berichtet. Zwangsläufig beginnt man Vergleiche zu ziehen, ich denke mit Wehmut an alte Zeiten, und frage mich, welch‘ dystopische Zukunft uns erwarten könnte.

Vergangenheit, Corona und die neue Weltordnung, R.S. 20.02.2021

In den 60er Jahren geboren, gehörte ich zu den sogenannten geburtenstarken Jahrgängen, auch Babyboomer genannt. 1964 kamen in Deutschland knapp 1,4 Millionen Kinder zur Welt, 2019 waren es dagegen nur 778.000 Geburten (Statista).

Die Kinder- und Jugendzeit verbrachten wir unbeschwert, trieben uns viel draußen in der Natur rum, die Eltern konnten froh sein wenn wir zum Abendessen pünktlich waren. Das waren wir jedoch meistens, denn trotz aller Freiheiten, wurde uns von unseren Eltern noch beigebracht was Pflichtbewusstsein heißt. Das hört sich sehr hochtrabend an, bedeutete aber nichts anderes als tue was Du willst, jedoch sind dabei einige Regeln einzuhalten.

Mit Politik, Demokratie und Regierung hatten wir wirklich nicht viel am Hut. Wir waren froh uns nach der Schule und den Hausaufgaben mit unseren Freunden zu treffen, und unseren Interessen nachzugehen. Es gab zuhause auch nichts was uns hätte dort halten können. 

Heutige Generationen sind anders aufgewachsen, sie sind konsumverwöhnt, konsumorientiert, der Überfluss der in der Gesellschaft herrscht, hat sich im Laufe der Zeit ihrer bemächtigt. Alles haben zu wollen, alles besitzen zu müssen weil es die anderen Freunde ebenfalls haben, gab es bei uns nicht. Konsumverwöhnt konnten wir nicht sein, da es nichts zu konsumieren gab. Ich habe mein erstes Fahrrad bekommen, da war ich zwölf Jahre alt. Das würde einem heutigen Jugendlichen wahrscheinlich ein müdes Lächeln ins Gesicht zaubern. Ich habe mich damals ungeheuerlich gefreut. 

Alles was wir erlebten, lernten und durchlebten war tiefgründiger als heute. Die Jugendjahre vor der Berufsausbildung kamen einem ewig vor. Ich denke, alles was wir bis dahin von unseren Eltern, den Lehrern und von unseren Freunden beigebracht bekommen haben, hat schon seine Spuren hinterlassen, und ließ uns über vieles nachdenken, bevor wir etwas in die Tat umsetzten. Wir hinterfragten einfach mehr, vorschnelles Handeln durch Unüberlegtheit war verpönt.

In unserer heutigen und schnelllebigen Zeit, in der nur noch alles auf Konsum ausgerichtet ist, gibt es für die Jugend keine Werte mehr die es gilt aufrechtzuerhalten, weil sie diese nie kennengelernt haben. Der Einzelne zählt kaum noch, Individualität sucht man fast vergeblich, heute läuft man geistlosen Idolen hinterher, und das in Massen. Kollektivismus setzt sich immer mehr durch. Fridays-For-Future-Veranstaltungen sind ein gutes Beispiel dafür. Einer empört sich über die Erderwärmung, sofort setzt eine Gruppendynamik ein, alles schreit mit, obwohl, bei weiterem Nachfragen, doch niemand weiß worum es im Detail eigentlich geht. Dieser Trend wird für die Politik ausgenutzt, die Grünen arbeiten sogar darauf hin, um sich späteres Wählerpotential zu sichern. Leider merken die jungen Leute nicht, dass man sie nur instrumentalisiert.

Man kann genau beobachten, dass neue Generationen des Hasses entstehen. Selbst das eigene Land wird gehasst. „Scheiß Deutschland“, oder „raus mit den Deutschen aus Deutschland“, unfassbar. Das wäre so, als würde ich mein damaliges Fahrrad, welches mich nie im Stich gelassen, und an jedes Ziel gebracht hat, auf den Müll schmeißen, und es verfluchen. Widersinnig! 

Keinem Jugendlichen von heute kann man es übelnehmen, dass er unsere Denkweisen als absurd und veraltet abtut, er ist anders aufgewachsen. Das Idealbild heute ist viel Geld und ein teures Auto sein Eigen nennen zu dürfen, ein Haus zu besitzen, und das alles möglichst schnell und zur gleichen Zeit. Das man dafür etwas leisten muss hat man ihm zwar mal beigebracht, aber der Gedanke schwindet schnell. Man hat von klein auf alles bekommen, das Leben soll natürlich so weitergehen. Nur sehr wenigen Jugendlichen ist klar, dass man im Leben arbeiten muss um etwas zu erreichen, aber ich möchte keinesfalls alle über einen Kamm scheren.  

Wären die alliierten Siegermächte nach dem zweiten Weltkrieg rigoros dem Hooton-Plan gefolgt, sähe Deutschland wahrscheinlich heute anders aus, der Weg in eine Neue Weltordnung wäre wohl schon geebnet gewesen. Das bestimmte Pläne damals in der Schublade verschwanden, haben wir nur einigen für uns glücklichen Umständen zu verdanken. Ganz vom Tisch waren diese jedoch nie. Heimlich wurde die Erreichung der damaligen Ziele jedoch jahrzehntelang weiterverfolgt. Offiziell werden diese Pläne (es gab nicht nur einen) heute als Verschwörungstheorien hingestellt, die sie jedoch bei genauerer Betrachtung nie waren. Regierungen sind nicht daran interessiert offenzulegen, dass momentan genau das geschieht, was damals vorgesehen war, nämlich der Austausch eines ganzen Volkes. Wer recherchiert wird die Parallelen sofort sehen.

Nun stehen wir „Babyboomer“ kurz davor selbst in Rente zu gehen. Wir haben die Wirtschaftswunderjahre erlebt, jetzt durchleben wir eine Pandemie, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vorerst nicht enden wird (mit allen furchtbaren Aus- und Nebenwirkungen, damit ist nicht das Virus gemeint). Alle spüren, dass sich unser aller Leben langsam und schleichend ändert, und doch will es keiner wahrhaben. Eine Impfung, großspurig propagiert von unserer Regierung, wird es schon richten. Dann gibt es die „alte Normalität“ zurück, und alles ist vergessen. Ich bin nicht davon überzeugt. 

Als Babyboomer haben wir eine schöne und sinnvolle Jugend verbringen dürfen, wir sind also diejenigen, die über die vergangenen Jahrzehnte noch mitreden, Erfahrungen an die jetzigen Generationen weitergeben und aufklären können. Danach ist Schluss. Alle Generationen die nach uns kommen, sind in einem neuen System aufgewachsen, sie können keine Vergleiche ziehen, sie kennen keine Alternativen zu ihrer „Normalität“. Dies passiert weltweit, die „Eliten“ haben dann ihre politischen Ziele erreicht. 

Denke ich daran wie heute geborene Kinder ihr Leben wohl in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren verbringen werden, bekomme ich ein mulmiges Gefühl. Kommen mir jetzt Dinge schon manchmal vor wie in einem Science Fiction Film, denke ich ich an eine menschenunfreundliche, dystopische Zukunft. In so einer Zukunft zu leben wäre mir suspekt. Bis heute haben die Menschen in Deutschland ihre – vielleicht letzte – Chance nicht genutzt, um ihre Werte, ihre Ideale, ihre Freiheiten zu verteidigen. Mit jedem Tag der vergeht wird es unwahrscheinlicher unser „altes Leben“ behalten zu können, da nicht revidierbare Fakten geschaffen werden. Kann es sein das wir schon mittendrin leben in der neuen Weltordnung (auch diese wird übrigens als Verschwörungstheorie hingestellt)? Momentan ist Deutschland das Epizentrum des Irrsinns schlechthin. 

Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich froh bin zu den „Babyboomern“ zu gehören. Unsere Kindheitserinnerungen kann uns keiner nehmen. Und ich wage zu bezweifeln, dass eine heutige Kindheit mit der unsrigen vergleichbar ist, aber das ist natürlich relativ. Ich bin davon überzeugt. 

Titelbild Pixabay

Der von der Europäischen Kommission am 23. September 2020 vorgestellte Asyl- und Migrationspakt ebnet einer Politik der Massenmigration den Weg. Das wäre das Ende des europäischen Sozialstaats, der europäischen Nationen und der europäischen Kulturen.

Mehr Informationen bekommen Sie hier.

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