Gläubige Menschen sind davon überzeugt, dass Gott Mann und Frau erschuf. Über Jahrtausende von Jahren ist die Theorie fest verankert in der Menschheitsgeschichte. In den verschiedenen Glaubensrichtungen in unserer Welt sind die unterschiedlichsten Rollen von Frau und Mann manifestiert. Es herrschen auf dem Globus Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern, aber auch immer noch die Unterdrückung der Frau im gesellschaftlichen Leben in vielen Ländern.

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Die Geschlechterrolle im Genderwahn der Politik, ein Artikel von Stephanie 23.02.2021

Kinder bekommen auch heute immer noch die Frauen. Mutter Natur hat dies so vorgesehen. In aller Regel freuen sich werdende Mütter und Väter auf ihren Nachwuchs. Die moderne Medizintechnik macht es möglich, schon ab dem 3.Monat der Schwangerschaft, das Geschlecht des Kindes zu bestimmen. Eltern können sich ganz gezielt und mit Freude auf ihren Nachwuchs einstellen und vorbereiten.

Auch seit Menschen Gedenken obliegt den Eltern die Aufsicht und Erziehung ihres Nachwuchses. Mit der Geburt eines Kindes beginnt eine spannende, aber auch sehr verantwortungsvolle Zeit für die Paare, zunehmend allerdings auch für immer mehr Alleinerziehende in unserem Land. Eine Aufgabe, die oft weit über das 18te Lebensjahr des Kindes hinaus geht. Worum geht es?

Ein Kind wird geboren, und hat doch oft nicht immer das Geschlecht, welches sich die Eltern erhofft hatten. Aber die Liebe für das eigene Kind ist meistens sehr groß und es wird innig geliebt, egal ob Junge oder Mädel. Eigentlich das Normalste auf der Welt – sollte man meinen.

In den vergangenen Jahren wurden immer mehr Fälle bekannt, dass sich Menschen, besonders auch schon Kinder, sich in ihrem eigenen Körper fremd fühlen. In der Erwachsenenwelt ist dies seit langem schon ein Thema und Geschlechtsumwandlungen nicht gerade an der Tagesordnung, aber diese haben eine gewisse Akzeptanz in der Gesellschaft gefunden.

Nun haben diese Menschen nicht immer derart große seelische Probleme, dass nur eine Geschlecht verändernde Operation ihnen Seelenheil bringt. Vielen Betroffenen „reicht“ eine Umbenennung ihres Namens, oder auch ein ganz selbstverständliches Umgehen mit ihrer Situation. In einer offenen Gesellschaft, wie wir sie möchten, sollte dies auch möglich sein, das ist unbestritten.

Der Entwurf für ein „Gesetz über die Änderung des Geschlechtseintrages und der Vornamen“ oder Geschlechtseintragungsänderungsgesetz (GeschlEintrÄndG) ist noch erst im Stadium einer Vorlage vonseiten der damit betrauten Referenten. Dies bedeutet, den Geschlechterwechsel von Biologie, Medizin und Fakten ablösen und in eine Selbsterklärung umzuwandeln. Das Geschlecht eines Menschen würde künftig „völlig unabhängig von körperlichen Merkmalen“ definiert werden werden, und das gilt für alle Personen ab 14 Jahren. Dies wird für Familien dramatische Folgen haben.

Der Gesetzentwurf vom 25.01.2021 von Innenminister Horst Seehofer (CSU) und Justizministerin Christine Lamprecht (SPD) beinhaltet, dass schon Kinder ab dem 14.Lebensjahr schnell und unbürokratisch auf dem Standesamt ihr Geschlecht offiziell ändern können. Ohne Zustimmung der Eltern, den Erziehungsberechtigten! Der Staat mischt sich damit vehement in das verbriefte Erziehungsrecht der Eltern ein. Das ist eine verantwortungslose Politik und ein Eingriff in die Rechte der Eltern! Zerrüttung von ungeahntem Ausmaß wird dieses Gesetz in die Familien bringen. Es stellt sich die Frage, wie sehen z.B. Kinderpsychologen und Kinderpsychiater diese geplante Gesetzgebung? Welche wissenschaftlich begründeten Erkenntnisse und Studien gibt es, dieses auf den Weg zu bringen?

Auch kommen Jugendliche im Alter von 14 Jahren in eine Konfliktposition mit ihren Eltern. Wenn ein Kind sich nicht im eigenen Körper wohl fühlt, ist dies schon ein innerer Konflikt mit schweren psychischen Belastungen einhergehend. Ein Gesetz zu schaffen, welches die Selbstbestimmung des Menschen ersetzt, klingt modern und tolerant. Minderjährige gehen zum Standesamt und lassen ihr Geschlecht und den Vornamen ändern. So einfach stellen sich die Befürworter dies vor. Damit ist aber die Problematik der Kinder nicht gelöst. Was für Konflikte es in den betroffenen Familien geben wird, mag man sich nicht ausmalen, wenn dieses Gesetz kommt.

Dieses Gesetz ermöglicht künftig das Geschlecht unabhängig von körperlichen Merkmalen zu definieren. Allein durch eine einfache mündliche Erklärung, bereits ab dem 14.Lebensjahr. Sind Jugendliche tatsächlich in der Lage das Ausmaß dieses Vorganges abzuschätzen? Was ist, wenn die körperliche und psychische Entwicklung des betroffenen jungen Menschen in eine andere Richtung sich entwickelt? Geht man dann wieder einfach ins Standesamt und ändert erneut seine Identität? Eine Vorstellung, die sicherlich einige Probleme aufwerfen wird.

Ist die Zahl der betroffenen Jugendlichen so groß, dass man wieder mal ein neues Gesetz benötigt in unserem Land? Oder ist es nur ein weiterer Meilenstein der Herrschenden hin zum seelenlosen Individuums, mit dem Ziel einen völlig geschlechtslosen Menschen, der sich ohne jegliche körperlichen Merkmale definiert, zu schaffen? Für dieses Alter vorgesehen sehr provokant.

Millionen Jahre gab es Männer und Frauen die Familien gründeten, Kinder bekamen, diese erzogen und für die Zukunft vorbereiteten. Geschlechts- und gefühllose Menschen lassen sich leicht instrumentalisieren, ist dieser Grund für das neue Gesetz verantwortlich? In dieser politischen Zeit sollte dies hinterfragt werden. Die Geschlechterrolle ist für die eigene Identität ein sehr hohes Gut.

Sollte das Gesetz wirklich verabschiedet werden, so können wir uns sicher auf heftige Diskussionen vorbereiten in der Gesellschaft.

Titelbild Pixabay

Der von der Europäischen Kommission am 23. September 2020 vorgestellte Asyl- und Migrationspakt ebnet einer Politik der Massenmigration den Weg. Das wäre das Ende des europäischen Sozialstaats, der europäischen Nationen und der europäischen Kulturen.

Mehr Informationen bekommen Sie hier.

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