Ein Medikament, welches oral eingenommen wird, und schwere Verläufe einer Covid-19 Erkrankung verhindert, wäre das erste seiner Art. Eine Erforschung ist sehr weit fortgeschritten, erfolgt bald die Zulassung?

Bringt uns eine Pille die „Normalität“ zurück? Ein Beitrag von Stephanie, 11.03.2021

Das wäre zu schön um wahr zu sein, sollte man denken. Es wäre eine sehr gute Alternative zur unsicheren und nicht ausreichend erforschten Impfung. Die Impfkampagne läuft bereits global auf Hochtouren, jedoch mit sehr vielen noch nicht bekannten Nebenwirkungen. Das Medikament wäre eine sehr gute Alternative und Ergänzung im Kampf gegen Corona und dessen Folgen.

Nur eine Pille schlucken und schwere Covid-19 Verläufe somit verhindern – das klingt gut. Doch so weit ist es noch nicht, es fehlt noch die amtliche Zulassung des Medikaments. Permanent hören wir in Deutschland und weltweit nur von Impfungen, die Information jedoch, dass Forschungen für ein Medikament laufen, wird nicht in die Öffentlichkeit getragen. Für Patienten, die bereits mit Corona infiziert sind, besteht große Hoffnung für eine schnelle Genesung. Betrachten wir das Ganze einmal etwas näher.

Nur Hoffnung, oder auch Gewissheit?

Der Pharmakonzern Roche in der Schweiz, mit Sitz in Basel, gehört mit zu den größten Pharmakonzernen der Welt. Bekannt ist dieser Konzern auch bereits für die Entwicklung der Antigen-Schnellteste, die auch bei uns in Deutschland angewendet werden. Gemeinsam mit dem US-Unternehmen Atea Pharmaceuticals mit Sitz in Boston, wird ein an einem Medikament geforscht zusammen für eine weitere Behandlungsmöglichkeit gegen die Folgen von COVID-19. Es scheint nun gute Aussichten dafür zu geben. Die beiden Konzerne kündigten an, das Medikament soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Das Medikament AT-527 ist ein antiviraler Wirkstoff, welches sich gegen das Virus richtet. Um zu verstehen wie es wirkt, muss man wissen, dass dieses die RNA-Polymerase blockieren kann. Das Corona Virus braucht aber dieses Enzym zur Vermehrung.

Das neue Medikament kann den Menschen helfen, die unter den Corona Symptomen leiden. Die bereits Infizierten könnten mit der Pille behandelt werden, das Fortschreiten der Krankheit würde verhindert. Die Entlastung unseres Gesundheitssystems wäre dabei eine positive Nebenwirkung. Bis jetzt gibt es aber noch keine gesicherten Erkenntnisse, ob das Medikament auch vorsorglich (präventiv) eingesetzt werden kann. Wichtig könnte es für Personen sein, die mit Infizierten Kontakt haben oder hatten.

Wie ist es mit den Nebenwirkungen?

Da wir Menschen meist sehr skeptisch sind und auch sein sollten, stellt sich die Frage der Nebenwirkungen. Bisher gibt es allerdings keine klare Aussage. Wie die „Pharmazeutische Zeitung“ berichtet, weist das Medikament eine hohe Sicherheit auf. Grundlage dafür sind die Ergebnisse der Phase- II-Studie mit Hepatitis-C-Patienten.

Atea Pharmaceuticals verlautbarte, dass nach einer Erprobung einer Gruppe von 30 an positiv Covid-19 Erkrankten eine gute Verträglichkeit festzustellen war. Diese Patienten erhielten 2x täglich 550 Milligramm von dem Medikament AT-527. Diese Ergebnisse machen Hoffnung auf eine gute Behandlungsmethode für Betroffene.

Wann kommt eine Zulassung?

Die Entwicklungsphase ist noch nicht abgeschlossen. Erst wenn die Ergebnisse der klinischen Tests vorliegen, die Auswertung Bestand hat, kann die Arzneimittelbehörde die Zulassung prüfen. Beide Pharmakonzerne zeigen sich sehr zuversichtlich für die Zulassung im Herbst 2021. Roche würde die globale Produktion und die Verteilung von AT-527 außerhalb der USA übernehmen. Das Unternehmen teilte bereits mit, die Herstellungskapazitäten zu erhöhen. Atea Pharmaceuticals übernimmt den Vertrieb in den USA. Das Medikament wäre ein großer Schritt im globalen Kampf gegen Corona.

Positiver Nebeneffekt für die beiden Konzerne: ein enormer finanzieller Gewinn ist ihnen sicher!  Wen wunderts! Die ganze Welt sucht einen Weg aus der sogenannten Pandemie. Wenn dieses Medikament dazu einen Beitrag leisten kann, werden sich sicherlich die meisten Länder bemühen, ihren Menschen dieses Mittel bereitzustellen.

Titelbild Pixabay

Der von der Europäischen Kommission am 23. September 2020 vorgestellte Asyl- und Migrationspakt ebnet einer Politik der Massenmigration den Weg. Das wäre das Ende des europäischen Sozialstaats, der europäischen Nationen und der europäischen Kulturen.

Mehr Informationen bekommen Sie hier.

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