Das über die Jahrhunderte genutzte „Teile-und-herrsche-Prinzip“ beinhaltete immer auch Spaltung und Imperialismus. Nun strebt der Imperialismus in die Übernahme der ganzen Welt unter dem Deckmantel von „Klimaschutz“ und „Gesundheit“. In Wirklichkeit geht es aber um die Unterwerfung der Menschheit unter dem „Schutzschirm“ der Transhumanisten. Sie maßen sich an, entscheiden zu können, was für die Natur/Welt gut ist. Die Zombies der Gruselschocker der Moderne sind nichts im Gegensatz zu den Menschen, die sich ihrem Diktat unterwerfen.

Gedanken zu einer eigenen Welt der Zukunft. Armin Hengst 18.04.2021

Wenn die Menschheit diesem Weg folgt, werden zwar Spaltung und Imperialismus an Wert verlieren, aber der Mensch als solches eben auch. Trotz allem verhält er sich hier, wie bereits erforscht, genauso wie auch Tiere, deren Population in ihrem Lebensbereich zu groß geworden ist. Sie reduzieren sich! Doch wollen wir über uns bestimmen lassen, oder der überlebensfähige starke Part sein, der sich seinen eigenen Lebensbereich schafft, in dem er natürlich lebt.

Wollen wir uns einer untergehenden Gesellschaftsform unterwerfen, die sich selbst ersetzt, oder in einer zwar reduzierten, aber gesunden Welt leben? Wir hätten uns dann im natürlichen Sinne als der starke Part erwiesen, und nicht als technisierte Lebensform. Trotzdem dürfen wir uns am Ende nicht als diejenigen hervorheben, die der Spaltung und Zerstörung der Gemeinschaft die letzte Energie gegeben haben. Wir sollten uns eine freie Welt schaffen, die als Vorbild gilt, nicht als Abbild dessen, was wir überwinden wollen.

Das Böse?

In der Psychiatrie werden autonome Menschen gern mit dem Makel „Anpassungsstörung“ bedacht. Sie werden als Störung empfunden, weil sie das oft rein funktionale Leben der anderen ins Wanken bringen könnten. Wie gern wird der Mensch zum Herdentier degradiert, was für viele  wohl auch eine treffende Beschreibung ist. Sind selbstständig denkende Menschen dann im Gegensatz dazu nicht aber eher der eigentlich schaffende Teil der Gesellschaft? Der freie Mensch ist das Individuum in seiner eigentlichen Form. Bedeutet aber deshalb kein Herdentier zu sein, zwangsläufig nicht mit anderen Menschen produktiv sein zu können? Oder vielleicht eher eine weiterentwickelte Lebensform zu sein? Müssen diese Menschen nicht damit eher die anderen schützen und nicht umgekehrt, wie zurzeit?

Es ist nicht grundsätzlich falsch, dass jemand eine Führungsfunktion übernimmt, sollte das aber nicht jemand sein, der weitblickend und verbindend ist? Wird dieser eigentlich nicht nur deshalb als „Das Böse“ degradiert, weil er mit seinem Verhalten auch das Unvermögen manch anderer spiegelt? Führte nicht die Degradierung der eigentlichen Denker in die augenblickliche Dekadenz dieser Gesellschaft? Realismus und besondere kulturelle Grundlagen sind somit einer gelenkten Traumwelt gewichen. Eine unabhängige produktive Gesellschaft kann wieder auf unserer Jahrtausende alten Kultur aufbauen und diese weiterentwickeln. Sie kann dann auch wieder auf der „Aufklärung“ aufbauen und nicht auf dem Denken der Fantasten.

Solidarische Landwirtschaft (SoLawi)?

Wie würde nun eine eigene neue Welt außerhalb des Herdentriebes aussehen?

Es gibt in allen Bereichen des Lebens Menschen, die genug haben vom Leben in einem System der Abhängigkeiten. Menschen, die nicht weiter als Marionetten der Hochfinanz leben möchten. Auch viele Ärzte, die endlich entsprechend ihres eigentlichen Auftrages arbeiten möchten. Sie wollen nicht mehr im „Krankerhaltungssystem“ wider der Natur handeln.

Wir alle möchten sicherlich auch wieder Produkte kaufen können, die nicht nach Ablauf der Garantie pünktlich defekt sind, und wollen wieder in der Lage sein Handwerker rufen zu können, die sie reparieren. Wir möchten kein Gemüse und kein Obst mehr essen, das bis zu 80% weniger Nährstoffe hat, und mehr schadet als nutzt.

Egal über welche Themen der Gesellschaft wir auch sprechen, wir finden in erster Linie Dinge, die an Wert verloren haben und die letztlich nur denen nutzen, die bisher an der Spitze der Nahrungskette saßen.

Beginnen wir doch schon mal nach und nach uns eine eigene Welt aufzubauen, bzw. uns zunächst mal mit denen zu sammeln, die den Mut haben, darüber nachzudenken.
Es gibt in der ganzen Welt schon solche Ansätze, und auch schon Formen des Zusammenlebens, die beginnen, sich von dieser kranken Welt zu entfernen. Ein Ansatz im deutschsprachigen Raum ist zum Beispiel das Projekt der „Solidarischen Landwirtschaft“. Hier dazu ein Zitat von der Schweizer Webseite, welcher sehr gut den eigentlichen Gedanken dahinter beschreibt:

„Solidarische Landwirtschaft (Solawi) basiert auf der direkten Zusammenarbeit von LandwirtInnen und KonsumentInnen. Dahinter stehen der Wille zu mehr Selbstbestimmung und der Wunsch nach einer wirklich nachhaltigen Landwirtschaft.“

Ich denke, es ist sehr viel mehr möglich, als wir es uns jetzt schon vorstellen können und es wird sehr viel mehr notwendig werden, als wir es uns bereits ausmalen können. Grundlage für eine schöne eigene Welt ist zunächst einmal der Gedanke als solches. Zu welchen Fortschritten und Entwicklungen hat so manche Idee der Geschichte schon geführt?! War nicht dazu auch die Grundlage für etwas Neues oft der Zusammenbruch des Alten?

Wollen wir es wieder den Puppenspielern und ihren Parteien überlassen, wie das Neue am Ende aussehen wird? Wohin hat uns dieses Spiel der Parteien und Marionettenregierungen geführt? Sollen die anderen sich doch auf die Knie begeben. Müssen wir da mitgehen? Wollen wir in einem total funktionalen Leben enden, oder lieber eine parallele natürliche Welt für möglich halten?

Wie erwähnt, wir wissen nicht genau wie alles enden wird. Doch wir wissen sehr genau, wenn wir die Gegenwart verschlafen, verschenken wir die Zukunft schon jetzt.

Politische und gesellschaftliche Grundlagen

Zum Einstieg möchte ich hier als erstes einmal provokant die Frage stellen, ob alle „untergegangenen“ Gesellschaftsformen untergegangen sind weil sie schlecht waren, oder manches mal auch weil sie nicht gut sein durften?

Dazu ein Zitat des Erzbischofs von New York Kardinal Farley (von 1914):

„Der Krieg, der in Vorbereitung ist, wird ein Kampf zwischen dem internationalen Kapital und den regierenden Dynastien sein. Das Kapital wünscht niemanden über sich zu haben; kennt keinen Gott oder Herrn und möchte alle Staaten als große Bankgeschäfte regieren lassen. Ihr Gewinn soll zur alleinigen Richtschnur der Regierenden werden....“

Auszug aus dem Buch von Thorsten Schulte "Fremdbestimmt"

Die Folgen des Endes der Monarchien und dieser „Richtschnur“ des Kapitals sind bis heute klar zu erkennen.

Viele der heutigen „Sprechpuppen“ der Monarchien in Europa sind zwar zunächst erst mal nicht mit den Monarchen von damals vergleichbar, doch der Fall der Monarchen von damals hat uns faktisch den parlamentarischen Marionetten der sogenannten Demokratie von heute ausgeliefert. Doch auch damals waren die Parteien oft ebenfalls nicht der positive Part der Gesellschaft.

Wenn man sich aber das deutsche Kaiserreich unter Wilhelm II bis zum „gewünschten“ Krieg anschaut, so war es nicht nur wirtschaftlich und sozial auf einem für die Zeit sehr gutem Weg, sondern auch der Individualismus stand wohl mehr im Vordergrund als heute. Unser Land ist aber seit damals eher weitgehend den Mächten der Welt und der Dekadenz unterworfen, als ein kulturell starker und souveräner Staat.

Wie man also spätestens seit 1914 wissen sollte, ist es für alle zukünftigen Entscheidungen erst einmal besonders wichtig, „das Kapital“ wieder in seine „natürlichen Grenzen“ zurück zu führen, finanzpolitische Abhängigkeiten zu überwinden und die Geldpolitik wieder auf echte Grundlagen zu stellen, wie es der Goldstandard war.

Auf einen Staat bezogen, ist Privatwirtschaft notwendig, aber nicht in Bereichen, die zur gemeinsamen Ressource gehören. Das Gesundheitswesen, das Verkehrswesen, die Energieunternehmen und die Post müssen z.B. im Besitz der Gemeinschaft sein.

Da wir jedoch nicht wissen, welche Gesellschaftsformen in Zukunft möglich sind und vor allem nicht nur der Staat als solches Thema sein sollte, ist das Thema „Parallelgesellschaft und Selbstversorgung“ weiterhin im Auge zu behalten. Auch und gerade zur Zeit der Monarchien, war dies ebenfalls ein besonderes Thema und individuelles Handeln auch in der Wirtschaft produktive Grundlage der Gesellschaft.

Mir geht es weiterhin darum, die Gedanken für eine eigene „schöne neue Welt“ anzuregen! Eine Welt, die nicht die Größe, den Gewinn, sondern das Besondere im Auge behält und die kulturelle Vielfalt der Völker und Volksgruppen auch im Kleinen schützt.

Titelbild Pixabay

Der von der Europäischen Kommission am 23. September 2020 vorgestellte Asyl- und Migrationspakt ebnet einer Politik der Massenmigration den Weg. Das wäre das Ende des europäischen Sozialstaats, der europäischen Nationen und der europäischen Kulturen.

Mehr Informationen bekommen Sie hier.

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