Diese Frage ist natürlich sehr provokant, sie soll es auch sein. Viele Leute mit bestimmten politischen Ausrichtungen kennen sofort eine Antwort: „ALLES“. Begründungen erfolgen keine, und wenn, dann nur Klischees…..ein Diskurs findet heutzutage nicht mehr statt. Überzeugen kann mich das nicht.

Was ist  verkehrt an der AfD?  Ein Zwischenruf von R.S. 04.08.2021, Titelbild Pixabay/noxoss

Fällt in irgendeinem Gespräch der Name Alternative für Deutschland, muss man damit rechnen, dass einem sofort mit einem Schwall an Klischees geantwortet wird: „Verschwörungstheoretiker, Nazi, Querdenker, Rassist, u.v.m.. War die Situation eben noch entspannt, verdunkelt sich jetzt die Miene des Gegenübers. Klischeehafte Antworten bedeutet jedoch auch immer keine Argumente zu haben. Es wird der breiten Masse nachgeplappert, was alle sagen, muss schon richtig sein. Überhaupt wird das Denken heute sehr vernachlässigt. 

Wäre das Ganze nicht so traurig, könnte man darüber lachen, da nichts von dem oben Genannten zutrifft. Traurig daran ist wirklich, dass man es politisch und medial geschafft hat, die AfD so in die rechte Ecke zu rücken, dass bei vielen keine positiven Gedanken aufkommen wenn es um das Thema geht. Viele Menschen, die Mitglied in der AfD sind mussten feststellen, dass selbst im Freundes- und Bekanntenkreis sofort eine negative Haltung ihnen gegenüber eingenommen wurde, nachdem man sich „geoutet“ hatte. Manch‘ einer erhielt dafür sogar seine Kündigung. Was für ein Irrsinn! 

Als relativ junger Partei, sollte man auch dieser die Chance geben sich zu finden, zu organisieren, und sich in der Parteienlandschaft zu etablieren. Entscheidet man sich dann später gegen die Partei, stimmt man nach der Legislaturperiode eben anders.

Als im März 1983 die Grünen erstmals in den Bundestag einzogen, musste man sich an Menschen gewöhnen, die im Plenum laut, unsachlich, und mit Turnschuhen werfend versuchten Politik zu machen. Man sah Abgeordnete der neuen Bundestagspartei strickend, oft sogar mit ihren Babys auf dem Arm, mit gesenkten Köpfen auf ihren Plätzen sitzen. Ein bis dato ungewohntes, unvorstellbares Bild. 

Anfangs stark belächelt, hat man damals dieser Partei jedoch die Chance gegeben zu zeigen, dass sie sich politisch einzubringen weiß, dass sie eine Partei für den Bürger ist. Heute sind die Grünen eine ernst genommene Partei, die sehr viele linksgrüne Anhänger hat. 

Differenzen gibt es innerhalb jeder Partei, so natürlich auch innerhalb der AfD, das ist jedoch normal, und gehört zum politischen Alltag. Unterschied zu den Altparteien ist aber, das hier (neben den Grünen) basisdemokratisch abgestimmt wird, das bedeutet, die Mitglieder haben ein Recht die politischen Entscheidungen der Bundesspitze zu beeinflussen, während ansonsten der Fraktionszwang gilt.

Die AfD ist mir zu rechtsradikal!

So beginnen in vielen Fällen Antworten auf die Frage, was für Gründe es denn gibt, diese Partei auf keinen Fall zu wählen. Dabei ist diese Antwort ja nur teilweise richtig, rechts ja, radikal ist natürlich Blödsinn. Radikal bedeutet rücksichtslos gegen etwas mit Härte vorgehen. Schon die Rücksichtslosigkeit muss wohl verneint werden, da gerade diese Partei ja versucht sich für den Bürger einzusetzen, das tut man selbstverständlich mit Vehemenz um politische Ziele diesbezüglich zu erreichen. Radikalität kann man nicht erkennen, da hier immer versucht wird die Dinge in einem Diskurs zu klären, dies geschieht sachlich, und mit entsprechenden Argumenten. Behaupten kann man das von den Altparteien nicht.

Was ist mit den Linksgrünen?

Während man die AfD wahrlich nicht bezichtigen kann, strafrechtlich relevante Dinge getan zu haben, kommt es jedoch auf der entgegengesetzten Seite – öffentlich nachvollziehbar – zu Sachbeschädigungen, Körperverletzungen, schwerer Körperverletzung,….ja bis hin zum Mordversuch gab es schon Anklagen. Hier kann die Alternative für Deutschland von sehr negativen Erfahrungen berichten, selbst Familien von Mandatsträgern wurden bereits angegriffen,…auch vor Brandstiftung schreckte man nicht zurück. Dabei wurde billigend in Kauf genommen, dass ein Mensch schwer zu Schaden kommt, im schlimmsten Fall sogar stirbt. So kurz vor den Wahlen beginnt ja wieder das beliebte, so wie dummerhaftige Spiel, wer zerstört die meisten Wahlplakate der AfD? Die von bestimmten Parteien unterstützte  und bezahlte Antifa lässt grüßen. Warum ist das so?

Die Alternative für Deutschland besteht zum großen Teil aus Fachleuten aller Lebensbereiche. Sei es Bundeswehr, Polizei, Wirtschaft, Finanzen und diverse mehr. Sie arbeiten in den entsprechenden Ausschüssen mit, und haben deshalb dort auch tragende Argumente vorzubringen. Geantwortet wird im Plenum (und auch anderenorts) meist mit Totschlagargumenten, sprich, einem Scheinargument,  um die Aufmerksamkeit des Diskussionsgegners bzw. des Publikums vom Kern des Themas auf einen irrelevanten Nebenaspekt abzulenken. Übrigens ein oft genutzter Effekt der Politik sowie unserer Mainstreammedien. 

Natürlich entsteht Unruhe im Parlament, wenn ausgerechnet die AfD Wahrheiten zutage fördert, die nicht an die Öffentlichkeit dringen sollten. Wenn sie an die Pfründe der Abgeordneten geht, und auf z.B. Diätenerhöhungen verzichtet. Wenn soziale Gerechtigkeit gefordert wird, Steuern senken, Renten erhöhen, Mieten senken, mehr sozialer Wohnungsbau. Dies alles wird von den Altparteien natürlich nicht gern gehört, viele Milliarden wurden von dieser Regierung zum Fenster hinausgeworfen, fanden dubiose Wege ins Ausland, oder verschwanden unter dem Vorwand etwas für die Bevölkerung zu tun, in irgendwelchen dunklen Kanälen. Das sind jedoch nur einige kleine Beispiele,….die Spitze des Eisberges ist dabei noch längst nicht erreicht! Generell gilt: Für unsere Bevölkerung ist nichts da, aber Merkel und Co. retten die Welt.

Ein aktuelles Beispiel ist die Hochwasserkatastrophe. Es ist menschenunwürdig, wie unsere Regierung die dortigen Menschen verhöhnt. Medial ist über die schlimmen Zustände dort kaum etwas zu hören, von der staatlichen Hilfe ganz abgesehen. Brennt es jedoch in Griechenland steht die Regierung Kopf. Berichterstattung auf allen Kanälen, selbst Sondersendungen gibt es. Wäre die Hilfe nicht von privater Hand organisiert worden, ich denke dann würden viele Menschen nun schlechter dastehen, als es ohnehin der Fall ist. Oft war in der Vergangenheit zu bemerken, dass der Mensch nicht mehr im Mittelpunkt unserer „Regierung“ steht, sondern als Mittel zum Zweck dient. Und dieser ist wohl die Schaffung einer neuen Weltordnung, wie sie sich Schwab, Gates, Sorros und Co. vorstellen. Bestes Beispiel die Pandemie, auch hier geht es schon lange nicht mehr um die Gesundheit des Einzelnen. Deutschland ist zum Epizentrum des Irrsinns mutiert!

In den vergangenen Jahrzehnten ging es bei uns im Plenum sehr gemäßigt zu. Keine großen Debatten vor einem Gesetzesentwurf und der dann folgenden Ratifizierung, vieles konnte aufgrund der immer selben Koalitionsparteien oftmals einfach „durchgewunken“ werden. Nun gab es jedoch plötzlich die AfD, die größte demokratisch gewählte Oppositionspartei, und es kam Wind ins Parlament. Für die Altparteien abschreckend, für den Bürger jedoch gut, und auch so von der AfD gewollt. Transparenz ist hier das Stichwort. 

Aber um politisch handlungsfähig zu sein, benötigt man die Stimmen der Wähler. Es darf sich niemand beschweren mit den Worten „die AfD sollte, die AfD müsste….“, ist der Stimmenanteil bei einer Wahl entsprechend hoch, wäre auch die Chance größer, Anträge durchzubringen, während diese nun aufgrund der Mehrheitsverhältnisse – wen wundert’s – ständig abgelehnt werden.

Man könnte noch viel zu diesem Thema ausführen. Abschließend möchte ich jedoch folgendes bemerken: Diejenigen, die heute auf die AfD schimpfen, werden morgen Opfer der Politik ihrer gewählten Parteien sein. Auffallend dabei die Grünen, die sich heute durch eine ahnungslose Klimajugend ihr späteres Wählerpotenzial versuchen zu sichern. Viele der unerfahrenen jungen Leute sind sich gar nicht im Klaren darüber, dass sie lediglich instrumentalisiert werden, und Spielball einer gefährlichen Ideologie sind. Für das Klima tut man natürlich alles, und dieser Ansatz ist ja auch ehrenwert. Aber was wäre wenn es gar nicht um das Klima ginge? Dieser Irrtum könnte viele ihre Zukunft kosten. Von einer freien, in demokratischen Verhältnissen lebenden Gesellschaft, geprägt von Meinungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit und sozialer Gerechtigkeit, kann dann keine Rede mehr sein. Dies gilt ebenso für alle anderen Altparteien, die in  den letzten Jahren einen gewaltigen Linksruck hinter sich haben. Als Volkspartei darf sich meiner Ansicht nach keine mehr von ihnen bezeichnen! Man sollte sich zur diesjährigen Bundestagswahl ernste Gedanken machen an wen man seine Stimme vergibt, je nachdem ob man ein normales Leben mit seiner Familie führen möchte, oder eine dystopische Zukunft in einer Ökodiktatur erleben möchte, dann aber mit allen Dingen die eine Diktatur ausmacht. Als freiheits- und friedliebende Menschen unseres Landes sollte diese Wahl eigentlich nicht schwer fallen.

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