Der bayerische Ministerpräsident Marcus Söder hat erneut einen ab dem 11.11.2021 geltenden Katastrophenfall angeordnet. Auslöser dafür seien die angeblich eklatant gestiegenen Infektionszahlen der letzten Tage.

König von Bayern: Erneut Katastrophenfall angeordnet. R.S. 10.11.2021, Titelbild Pixabay/preiselbauer

Wieder einmal prescht der bayerische Ministerpräsident Dr. Marcus Söder voran, und sorgt mit wahrem Aktionismus dafür, dass Deutschland weiterhin in Schockstarre verharrt. Enorm in den letzten Tagen angestiegene Infektionszahlen haben ihn dazu veranlasst ernste Maßnahmen zu ergreifen, und ab dem 11. November den Katastrophenfall angeordnet. Auf der Webseite der Bayerischen Staatsregierung heißt es dazu:

Das Corona-Infektionsgeschehen entwickelt sich in Bayern derzeit sehr dynamisch. Die 7-Tage-Inzidenz erreicht täglich neue Höchststände. Gleichzeitig steigt auch die Belegung von Krankenhausbetten, insbesondere von Intensivbetten, mit COVID-19-Patienten weiter an. In vielen Krankenhäusern sind bereits jetzt keine oder nur noch sehr wenige Kapazitäten verfügbar. Dies erhöht den Koordinierungsbedarf bei der Belegung der Intensivbetten und der Verlegung von Patienten aus überlasteten Kliniken. Die Corona-Pandemie gefährdet Leben und Gesundheit einer Vielzahl von Menschen im gesamten Staatsgebiet Bayerns.

Dabei ist es immer die alte Leier mit der man argumentiert: Höchststände bei der 7-Tage-Inzidenz (obwohl diese ja eigentlich bei dem Infektionsgeschehen gar keine Rolle mehr spielen soll), fehlende Kapazitäten in Krankenhäusern, Überbelegung der Intensivbetten. Man braucht wahrscheinlich nicht lange warten bis andere Bundesländer nachziehen. Dann passiert was Merkel bereits ankündigte, noch schärfere Maßnahmen, bis zum erneuten Lockdown.

Darüber, dass Intensivbetten schon über Jahre hinweg abgebaut werden, und das in 2020 zwanzig Krankenhäuser geschlossen wurden, wird natürlich natürlich geschwiegen. Ebenfalls darüber, dass die schlechte Bezahlung und die übermäßige Belastung des Pflegepersonals sich wahrscheinlich nicht gerade positiv auf unser Gesundheitssystem auswirkt.

Ebenfalls muss man mal ansprechen, dass auch im Pflegebereich eine Impfpflicht gilt (selten eine Impfempfehlung), die jedoch auch dort nicht von jedem befolgt wird. Ein sehr großer Teil der in der Pflege Beschäftigten ist gegen die Impfung. Diesen wird vielfach gekündigt, und das im großen Stil. Inzwischen suchen sich jedoch auch Pflegekräfte andere Berufe, da sie dem Impfdruck nicht mehr  standhalten können. Das wird mittelfristig den bereits bestehenden Pflegenotstand noch verstärken,…mit verheerenden Auswirkungen für die Bevölkerung.

Aber rechtzeitig springt auch ein Herr Drosten aus der Mottenkiste (man hat ihn ja schon vermisst), und unterstützt Söder verbal. Er prophezeit schon einen „düsteren Corona-Winter“ (siehe Video Startseite) Dient das letztendlich einer Vorbereitung zur Einführung der bundesweiten Impfpflicht? 

Es wird wahrscheinlich eine nie endende Geschichte bleiben…..Normalität, keine Spur. Und zwar weder für Geimpfte noch Ungeimpfte.

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