Am späten Donnerstagnachmittag kippte das Oberverwaltungsgericht die erst vor Kurzem eingeführte 2G-Regel für den Einzelhandel. In Niedersachsen darf wieder jeder ohne Impfpass oder Armbändchen einkaufen. Diese Regelung ist nicht anfechtbar, und somit sofort rechtskräftig.

Lüneburger OVG kippt 2G-Regel für den Einzelhandel. R.S. 16.12.2021, Titelbild Pixabay/geralt

Es gibt zu viele Ausnahmen von der 2G-Regel. Außerdem sei eine Übertragung von Erkenntnissen aus geschlossenen Räumen im Sport- und Freizeitbereich auf den Handel nicht möglich. Zudem könnten die Kunden, wie in vielen anderen Alltagssituationen, auch im Einzelhandel verpflichtet werden, eine FFP2-Maske zu tragen.

Oberverwaltungsgericht Lüneburg 16.12.2021

Eine Unternehmerin hatte gegen die Maßnahmen geklagt. Sie betreibt ebenfalls einen Filialbetrieb in Niedersachsen mit Mischwaren.

Dem Handelsverband war diese Regelung schon zuvor ein Dorn im Auge, und wurde deshalb scharf kritisiert. 

Gesundheitsministerin Behrens kündigte noch am Donnerstagabend an, die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske im Einzelhandel in der Corona-Verordnung verankern zu wollen, so der NDR.

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