Im Schatten des Ukraine-Konfliktes mit Russland legten die Abgeordneten am 03. März 2022 einen Gesetzentwurf zur Impfpflicht vor. Dieser Entwurf hat es in sich. Im Grunde genommen ermächtigt es die Regierung erneut zu tun wie es ihr beliebt. Dies war schon beim Impfschutzgesetz so. Nachlassen im Protest gegen diese sollte man also nicht. Im Gegenteil: Den Widerstand zu forcieren wäre wohl der unbedingt notwendige Weg.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. R.S. 04.03.2022, Titelbild Pixabay/WilliamCho

Personen, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt seit mindestens sechs Monaten in der Bundesrepublik Deutschland haben und das 18. Lebensjahr vollendet haben, verpflichtet sind, ab dem 1. Oktober 2022 über einen Impf- oder Genesenennachweis zu verfügen und diesen auf Anforderung der zuständigen Behörde vorzulegen.

So kann man es auf Seite 7, Abschnitt B (Lösung) der Bundestag-Drucksache 20/899 nachlesen. In Kurzform: Eine Impfpflicht ist notwendig, Alternativen gibt es keine, aber man hat „DIE“ Lösung!

Oktober, die kalte Jahreszeit….Grippezeit…das bekannte Spiel wird wahrscheinlich erneut beginnen. In was für einer kalten Welt leben wir eigentlich inzwischen? Eine gespaltene Gesellschaft, die Wirtschaft geht langsam den Bach runter, alles wird teurer, den Alltag zu bewältigen wird immer mühsamer. Kann da noch Freude aufkommen?

Corona, zusätzlich jetzt die kriegerische Auseinandersetzung zwischen der Ukraine und Russland. Masken, G-Regeln…psychisch zerbrochene Kinderherzen. Eine neue Weltordnung soll kommen…die Änderungen sind schon jetzt im täglichen Leben zu spüren.

Lieferketten reißen ab, einige Dinge in den Regalen der Discounter sind plötzlich verschwunden. Unternehmer haben für ihre Bestellungen lange Vorlaufzeiten, der Kunde muss Geduld aufbringen.

Liegt der Focus nicht auf Corona, Krieg oder Migration, tritt die „Klima-Problematik“ in den Vordergrund. Die (noch) arbeitende Bevölkerung wird an der Ausübung ihrer Jobs gehindert, weil sich wieder mal einige Klima-Naivlinge auf der Straße mit Sekundenkleber festgeklebt haben. 

Vor Kurzem waren es noch die Ungeimpften auf die man verbal, teils sogar körperlich, eingedroschen hat. Nun sind es Russen die bei uns seit Jahren arbeiten, Familie haben,…es gab mit ihnen nie nennenswerte Probleme. Andere Nationalitäten traten dabei sehr negativ hervor. „Kauft nicht bei Russen“, so liest man, und zerstört ihre Autos, sperrt ihre Konten, kündigt ihnen ihren Job, alles schnell und mit einem kurzen Handstreich. Die Deutschen befinden sich in einer Phase der Selbstzerstörung, die wenigsten merken es.

Überall ist es dasselbe. Die „Regierenden“ verzapfen den Blödsinn, die Menschen müssen es ausbaden. Wobei es mir immer schon schleierhaft war, wie korrupte und kriminelle Politiker ein Land regieren können und dürfen. Das bedeutet im Umkehrschluss, es wird von einem Großteil der Bürger ignoriert oder nicht wahrgenommen. Womit beschäftigen sich die Leute, wenn nicht mit dem was um sie herum passiert. Manchmal bleibt einem die Luft weg. Ich dachte immer alle Menschen wollen friedlich zusammenleben. Habe ich mich getäuscht?

Entwurf eines Gesetzes zur Aufklärung, Beratung und Impfung aller Volljährigen gegen SARS-CoV-2 (SARSCovImpfG).

Jetzt auch noch die Impfplicht, die ab dem 01. Oktober 2022 gelten soll. Langsam glaube ich es wurde ein Perpetuum mobile in Gang gesetzt, welches eine dystopische Zukunft verheißt. Ist es für eine Umkehr bereits zu spät? 

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