In unserem aller Leben begleitet uns immer die Hoffnung. Eltern hoffen, ihr Kind wird gesund geboren. Kinder hoffen auf gute Zensuren und viele Geschenke zum Geburtstag und gute Noten in der Schule. Paare, die sich finden hoffen auf ewige Liebe. Im Beruf hoffen wir auf eine Karriere und gutes Einkommen, damit die Familie gut leben kann. Und später im Alter hoffen wir die Früchte unserer Arbeit genießen zu können und eines Tages in Würde von dieser Welt gehen zu dürfen. Ganz normale Wünsche und Hoffnungen für uns Menschen. 

Hoffnung…in turbulenten Zeiten.E.S. 20.03.2022, Titelbild Pixabay/Graehawk

Aber unsere Normalität geht immer mehr verloren! Viele Wertvorstellungen gelten nicht mehr! Die Welt hat sich grundlegend und rasant verändert. Es gibt jedoch im Volksmund das alte Sprichwort „Die Hoffnung stirbt zuletzt“…

Eine „Weisheit“, die immer Trost spendet in schwierigen Zeiten und auch in uns Kräfte mobilisiert, von denen wir oft nicht glaubten, diese zu besitzen. Das zeichnet uns Menschen aus.

Aber vernebelt Hoffnung auch unsere Sinne? Verwechseln wir Hoffnung mit Erwartungen? Schon als Kinder hörten wir oft … alles wird wieder gut… das hat uns an das Gute glauben lassen, darauf haben
wir vertraut. Als erwachsene Menschen greift dieser Spruch meist nicht mehr. In unserer Gesellschaft sind wir zu Zweiflern, Nörglern, Skeptikern und Konsumenten mutiert. Wir wollen alle die EINE heile Welt, jedoch – alles wird gut – funktioniert nicht mehr! Wir haben uns verloren in einer Konsumwelt, die nur auf Profit orientiert ist und der einzelne Mensch, wir alle, sind wie Marionetten in diesem Spiel. Vielleicht erfüllt sich in unsere Wunsch- Traum-Welt, die eine oder andere Hoffnung, aber die Realität holt uns meist schneller ein, als erwartet.

Was sind heute 2022 unsere Hoffnungen? Corona soll endlich nach 2 Jahren vorbei sein! Sämtliche irren und nicht nachvollziehbaren Maßnahmen müssen weg. Eine Impfpflicht darf nicht kommen. Die Politik muss für den Bürger und nicht gegen uns entscheiden. Sind diese „Wünsche“ Hoffnung oder eher als Erwartung einzuordnen?

Sicherlich möchte jeder von uns sein Leben vor Corona zurückhaben – aber hier greift der Volksmund nicht mehr: diese Hoffnung ist ein für alle Mal gestorben. Wer anderes glaubt, ist einer Utopie verfallen. So schmerzlich das klingen mag, müssen wir uns dieser Realität stellen. Wir gleiten immer merklicher in eine diktatorische Welt, die den Menschen dirigiert und manipuliert. Leider sehen das viele Menschen noch nicht. Politik sollte für die Menschen ihre Kraft einsetzen – aber – sie ist auch wie ein Geschäft, entscheidend sind die Geschäftsführer.

Aktuell überschattet wird unser Land von den vielen täglichen Meldungen und Geschehnissen, welche leider erahnen lassen, was auf uns noch zukommen wird. Ein Krieg wurde entfacht in der Ukraine und trifft uns mittelbar. Unendliches Leid müssen unschuldige Menschen ertragen, flüchten aus ihrer Heimat, Tausende kommen zu uns, um Schutz zu finden. Jeder Krieg ist immer zu verurteilen, da gibt es keine andere Meinung. Viele Menschen kommen zu uns, um in Sicherheit zu sein, traumatisiert und ihrer Heimat entrissen.

Gilt nun doch der Spruch „die Hoffnung stirbt zuletzt“? Es ist anzunehmen, denn: uns Menschen treibt immer an unser und das Leben unserer Lieben zu retten. Diese Kraft zu finden kann nur die tiefe Hoffnung in uns! Dann fallen auch wieder tröstende Worte besonders zu Kindern: alles wird wieder gut…

„Vielleicht nicht alles, aber wir Menschen fallen nicht nur hin, wir stehen auch immer wieder auf“.

Werbung

Wir freuen uns über Deinen Kommentar

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Teilen mit: