In den Achtzigern entwickelte sich in Deutschland etwas, was den Puppenspielern der Welt nicht gefallen konnte. Wir näherten uns auf verschiedene Art zunehmend unter der Überschrift „Leben und Leben lassen“ an und hatten dabei in den Neunzigern einen Höhepunkt erreicht. Doch eine solche Entwicklung störte natürlich das „Teile und Herrsche-Spiel“ der sogenannten Eliten. Nur eine gespaltene Gesellschaft ist eine steuerbare Gesellschaft, und wer das Chaos beherrscht, beherrscht die Welt.

„Leben und leben lassen“ – ein Auslaufmodell? Ein Kommentar von Armin Hengst, 16.04.2022, Titelbild Pixabay/5921373

Abgesehen von allen anderen Maßnahmen zur Entfriedung der Gesellschaft, ist natürlich jede Überspitzung perfekt geeignet, entsprechende Gegenreaktionen zu provozieren. Die aktuelle Genderpolitik ist eine solche Überspitzung, die ein geeignetes Mittel zur Spaltung der Gesellschaft darstellt und auch zur Erweckung so mancher innerer Prozesse einiger nicht so „toleranter“ Menschen führt.

Auch die Migrationspolitik wurde überdreht und trägt in diesem Zusammenhang mit zunehmender gesteuerter Zuwanderung, denn so muss es genannt werden, letztendlich ebenfalls zu Gegenreaktionen in dieser Richtung bei. Zumal die meisten „Migranten“ eben aus einer dahingehend wenig toleranten Gesellschaft kommen.

In einer Gesellschaft, in der die sogenannten Antifaschisten Andersdenkende verfolgen, kann natürlich nicht von Realitätsnähe ausgegangen werden, doch die aktuelle „Vielfaltideologie“ hat letztlich zur Einfalt im Denken geführt. Mit der „Überspitzung in der Genderpolitik“ meine ich keine Bewertung einzelner Persönlichkeiten von Menschen, sondern ziele dabei auf die politisch ideologischen Feldversuche dieser Zeit. Eine Bewertung von Persönlichkeiten einzelner Menschen steht grundsätzlich niemandem zu. Aus der eigenen Erfahrung heraus sehe ich auch für mich und meine innere und äußere Wirklichkeit keine hilfreiche Energie in dieser Politik. Ich fürchte eher um meine Sicherheit!

Alle Aktivitäten, die eine geeinte Gesellschaft hervorbringen würden, erscheinen mir zur Zeit eher wie Auslaufmodelle einer anderen Zeit. Alle positiven kulturellen Entwicklungen werden seit einiger Zeit ins Gegenteil verkehrt und der Lächerlichkeit preisgegeben, „Leben und Leben lassen“ ist in dieser Zeit der gesteuerten Vielfalt zu einem Relikt aus einer anderen Zeit verkommen.

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