Können wir Menschen in diesen unruhigen Zeiten das noch unterscheiden? Ein grundlegend hoffnungsvoller Mensch wird fast immer anstreben seine innerliche positive Erwartungshaltung aufrechtzu- erhalten, denn sein Wunschdenken ist stark verinnerlicht, ohne wirkliche Gewissheit, dass eintreten wird, was er denkt.

Hoffnung oder Optimismus? Ein Kommentar von St. Sp., Titelbild Pixabay/Shahrokh

Oft sind diese Menschen sehr emotional und entwickeln unter Umständen handlungsleitende Aussichten für ihre Zukunft. Allerdings kann es zu Ängsten und großer Sorge führen, ob das Erwünschte eintreten wird.

Ein Optimist hingegen betrachtet die Welt, eine andere Sache oder Geschehnisse jeweils von der besten Seite. Diese Menschen haben allgemein eine lebensbejahende Grundhaltung die oft kaum erschütterbar ist. Sie bewahren sich meist einen positiven Blick in die Zukunft. Das ist eine rationale Erklärung wie wir Individuen so „ticken“… Wie sieht das aber im Alltag aus?

Wir sind umgeben von massiver medialer Präsenz, werden mit unterschiedlichsten negativen Ereignissen oder Befürchtungen, bis hin zur Panikmache, tagtäglich beschallt. Die gesamte Gesellschaft wird ständig in Angst gehalten, was wohl der nächste Tag oder sogar die nächsten Stunden bringen.

Wer ist besser dran: der Hoffnungsvolle oder der Optimist? Wie funktioniert die Panikmache von Virologen, Gesundheitspäpsten, Politikern? 
Gebetsmühlenartig werden wir vor Corona, Omikron, Hundemalaria, Gürtelrose und neuerlich dem Borna Virus gewarnt Lösung? Natürlich Impfung gegen alles und jedes! 

Glaubt der optimistisch denkende Mensch diesem medialen Wahnsinn? Gibt es für ihn eine grüne Linie, die ins Positive führen wird? Kann und wird der hoffnungsvolle Mensch sein Wunschdenken „alles wird gut“ beibehalten können?

Wer ist noch in der Lage die Übersicht und Unterschiede zwischen Medienhype und Realjournalismus zu erkennen? Wer kann noch klar sehen zwischen der Panikmache a la Karl Lauterbach oder dem Aufklärungsbestreben des CoronaAusschusses? Es ist äußerst schwer hier eine Linie zu ziehen zwischen den Gefühlswelten und Verhaltensmustern von uns Menschen.

Die Berichte über den Krieg in der Ukraine, die steigende Gas,Öl und Spritpreise, Wohnungsnot, Mietpreisexplosion, die drohende Inflation sowie eine stark zunehmende Migration, beunruhigen, lähmen und spalten unsere Gesellschaft. Das ganze Geschehen einzusortieren und zu verkraften, fällt den meisten von uns sehr schwer. Wir sind es nicht gewohnt uns in unserer „Just for Fun“-Gesellschaft mit derartig schwierigen Problemen zu befassen. Zu komplex sind die Zusammenhänge für die meisten Bürger. Es scheint auch immer noch besser „blind“ durch die Welt zu laufen, anstatt sich den immer sichtbar größeren Veränderungen zu stellen. Mit einer Analyse oder Recherche braucht man nicht zu rechnen, denn dies erfordert intensives Denken.

Kommen die hoffnungsvollen Menschen nun ins Grübeln, weil die nur gefühlte Gewissheit nicht trägt, und Ängste und Sorge jetzt den Alltag begleiten? Kommen nun starke Zweifel auf, da die gewünschte Entwicklung nach den eigenen Vorstellungen jetzt massiv ins Wanken gerät? Und was ist mit dem Optimisten? Gibt es für ihn weiterhin eine positive, zukunftsfähige Grundeinstellung für das künftige Leben?

Wer von ihnen, der Hoffungsvolle oder der Optimist, kann und wird in unserer aktuellen Lage in unserem Land besser „überleben“? Eine einfache Antwort darauf wird es wohl nicht geben. Aber es kann ein Denkanstoß sein, für jeden von uns.

Eines steht fest: Wer das Leben leicht nimmt, nichts hinterfragt, bleibt gesund. Nur, trägt diese „es ist eben so“-Haltung auch zur Lösung unserer Probleme bei?

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