Die Digitalisierung hat uns voll im Griff. Was uns bisher nur in relativ kleinem Rahmen zur Verfügung steht, soll in Zukunft ausgebaut werden. Sogenannte „Smart Cities“. Wahrscheinlich nicht zu unserem Vorteil.

Totale Überwachung: Die Smart City Charta, R.S. 29.08.2022, Titelbild Pixabay/geralt

Kleine Spielereien sollen uns das Leben erleichtern. Da ist Alexa, die einem auf Kommando den Wetterbericht vorliest oder die neuesten Nachrichten berichtet. Smart-Home-Geräte sind wie selbstverständlich in Gebrauch, und gehören inzwischen eigentlich zur Normalität. Kühlschränke, die eigenständig für Nachschub sorgen, Haustüren, die sich digital öffnen lassen, und viele Dinge mehr. Hier möchte ich nicht weiter einsteigen, da ihnen diese sicherlich bekannt sind.

Erschreckend ist es allerdings, dass die digitale Welt soweit ausgebaut werden soll, das dies letztlich nur den Schluss zulässt, dass der Mensch total überwacht werden soll. Smart Cities sollen entstehen, in unserem Land sind bereits einige Regionen auserkoren, um zu testen, ob das ganze zukunftsfähig ist. Es handelt sich hierbei nicht um Science Fiction, nein es soll zukünftig unser tägliches Leben beeinflussen, natürlich nur zu unserer Erleichterung. 

Wahrscheinlich lacht dabei das Herz von Klaus Schwab, dem Gründer des Weltwirtschaftforums (WEF). Zu seiner Agenda 2030 hat er ja folgendes gesagt: „Sie werden nichts mehr besitzen, aber sie werden glücklich sein“. Ich habe die Befürchtung, dass er Recht behalten könnte. 

Klaus Schwab, Gründer des WEF

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUV) hat im Mai 2017 eine interessante Broschüre mit dem Titel „Smart City Charta, Digitale Transformation in den Kommunen nachhaltig gestalten“ veröffentlicht. Da der Originallink leider vom Ministerium gelöscht wurde, habe ich diesen geändert, und er steht nun im Webarchiv zur Verfügung.

In diesem Dokument findet man auf Seite 43 interessante Aussagen zum Thema Demokratie unter dem Punkt „Visionen eines hypervernetzten Planeten“.

Dort findet man u.a. Folgendes:

„6. Post-voting society
Da wir genau wissen, was Leute tun und möchten, gibt es weniger Bedarf an Wahlen, Mehrheitsfindungen oder Abstimmungen. Verhaltensbezogene Daten können Demokratie als das gesellschaftliche Feedbacksystem ersetzen.“

Die Fraktion der CDU/CSU hat im Juni 2022 eine kleine Anfrage an die Bundesregierung gestellt, welche das Vorhaben der Smart Cities beleuchten sollte. Diese Anfrage hat 12 Seiten, die man sehr genau lesen sollte. Erschreckend.

Ist es das, was wir wollen? Dystopische Zukunft!

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